Arbeitsmappe Lore

Version vom 28. Februar 2016, 21:35 Uhr von Schatten (Diskussion | Beiträge) (Änderungen von Schatten (Diskussion) wurden auf die letzte Version von Byzanz zurückgesetzt)

Die Schiffsbesatzung

Alle Charaktere, die der Held in Gothic 2 aufs Schiff mitnehmen konnte, werden als angeheuert betrachtet. Die Mannschaftsmitglieder waren Angar, Bennet, Biff, Diego, Girion, Gorn, Jack, Jorgen, Lares, Lee, Lester, Mario, Milten, Torlof, Vatras und Wolf. Ihr Verbleib ist ungewiss und das bleibt auch so.

Das Festland

Der Überseehandel war schon in Gothic 2 zum Erliegen gekommen. In unserem Szenario ist die Insel isoliert, ein Umstand an welchem festgehalten werden sollte. Was in Gothic 3 passierte, vor allem im Hinblick auf die verschiedenen Enden ist für uns nicht kanonisch. Beim späteren Spielverlauf ist auf diesen Fakt zu achten, neuerliche Geschichten vom Festland, Charaktere vom Festland etc. sind nicht zulässig.

Magie und Altes Wissen

Das Verschwinden der Runenmagie ist in unserem Szenario nicht gegeben. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass alle Magier zu diesem Zeitpunkt die Insel schon verlassen hatten oder den Weg alles Irdischen gegangen waren. Insofern kann Xardas Zerstörung der Runenmagie als temporär angesehen werden. Eine Einschränkung die sich mit seinem Tod/dem Verlassen der Welt erledigt hatte. Das bekannte Runensystem aus Gothic 2 bleibt also erhalten.

Die Orks

Wir unterscheiden zwischen Gothic 2 und Gothic 3 Orks. Durch unser Szenario nach der Orkbesatzung spielen bedienen wir uns außerdem der vorgegebenen Orklore aus Gothic 3. Sprich eine hierarchische auf Stärke basierende Gesellschaftsform. Sklavenhaltung und Schamanismus sind ebenfalls Bestandteil der Orkkultur. Die Orkarmee kam über das Meer, sprich aus dem selben Gebiet wie die Gothic 3 Orks und Gothic 1 und das Orkdorf sollten wir als vergessene Orkenklave betrachten, ein isolierte Sippe die sich über Jahrhunderte getrennt von ihrem Volk entwickelte und so technologisch unterentwickelt blieb. Zum Vergleich ziehe ich die Klingonen hinzu, von einen auf den anderen Tag wurde diesen ein Schädelkamm verpasst und um das Thema wurde kein weiteres Aufheben gemacht. Die vergessene Orkenklave mit Ur-Shak als Anführer der Orks auf Khorinis wurde nach der Invasion auf die Stadt Khorinis in die Orkarmee aufgenommen. Ein Teil dieser unterentwickelten Orkenklave blieb in den Wäldern von Khorinis und im Minental. Ihr Beweggrund sind ungewiss.

Jharkendar

Das Wissen von einem dritten Tal auf Khorinis verschwand letztendlich mit den Orks. Der Teleport der Wassermagier aufs Festland wird in unseren Kanon übernommen. Piraten und Banditen werden als tot oder versklavt (und somit auf Festland verbracht) betrachtet. Die bekannten Wassermagier waren Saturas, Vatras, Nefarius, Cronos, Riordian, Myxir und Merdarion.

Der Ring des Wassers

Inwiefern der Ring des Wassers auf Khorinis noch existent ist, ist dem späteren Spielverlauf geschuldet. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind weitere Überlegungen hierzu nicht relevant, da der Nordwesten nicht bespielbar ist. Ehemalige Mitglieder vom Ring des Wasser etc. als Charakter sind nicht zulässig. Mitglieder des Rings des Wassers waren Lares, Orlan, Cord, Gaan, Baltram, Martin, Lance und Cavalorn.

Die Söldner des Großbauern

Die Söldner waren Kopflos ohne Lee. Der Konflikt zwischen Sylvios Männern und den Veteranen des neuen Lagers brach abermals aus. Rädelsführer waren Sentenza und Jarvis. Bevor der Konflikt vollends eskalierte setzen allerdings die Orks über den Pass. Mit diesen Ereignis können die Söldner auf aufgelöst betrachtet werden, da damit ein unkoordinierte Flucht und Plünderung einsetze und sich noch kein neuer Hauptmann etabliert hatte.

Der Hof des Großbauern

Der Hof wurde von den Orks kampflos besetzt. Bauern und Söldner waren in die umliegenden Wälder und Höhlen geflohen. Vorräte und wertvollere Gegenstände wurden auf die Flucht mitgenommen. Die Orks stationierten einen Garnison auf dem Hof und nutzen die Infrastruktur für Ihre eigenen Zwecke. Nach Ende des Feldzuges wurden die Sklaven auf den Hof verbracht, wo sie die Felder des Großbauern bestellen mussten. Mehrproduktion wurde von den Orks aufs Festland verschifft.

Die Palisade

Wurde erst von den Freibrüdern/Morgahardisten errichtet, als diese sich aus den Wäldern wagten. Dient dazu sich der "Verwilderten" zu erwehren.

Bengars Hof

Wurde von Bengar selbst in Brand gesteckt. Die Rauchschwaden kündeten schon vom Einmarsch der Orks, bevor deren Trommelklänge über die Insel hallten.

Sklaven

Alle Menschen, denen die Orks lebend habhaft werden konnten, wurden in die Sklaverei gepresst. Während der Besatzung bestellten diese die Ländereien des Großbauern um die Orkarmee zu versorgen. Die Orks unterhielten stehts Greifkommandos die in der Zeit der Besatzung die Insel nach neuen Arbeitskräften absuchten. Sklaven kamen und verließen die Insel während der Besatzung durch die Schiffskonvois der Orks. Die letzten Sklaven verließen mit ihren Herren die Insel, als die Ork die Besatzung aufgaben.

Ulthar

Verschwand während der Klosterbelagerung mit Hilfe eines unbekannten Teleportzaubers. Dominiques Schild und den Heiligen Hammer nahm er dabei gleich mit. Ob dies in Absprache mit dem Hohen Rat geschah oder er auf eigene Rechnung handelte, ist ungewiss.

Larius

Nach Abzug Lord Hagens nahm er unverzüglich seine Amtsgeschäfte wieder auf. Larius übernahm die Stadt in einem Moment als die Städter zuversichtlich auf das Morgen schauten. Völlig eingelullt von Hagens Propaganda dachten Sie die Bedrohung aus dem Minental wäre abgewendet worden und so gab es einige Handgreiflichkeiten und Aufruhr als Larius die im folgenden geschilderten Erlässe durchsetze. Seine erste Handlung war die Inkraftsetzung einer allgemeinen Wehrpflicht für alle männlichen Bewohner von Khorinis. Ausnahmen betreffs Alters oder Standes wurden nicht gegeben. Darauffolgend setze die allgemeine Enteignung der Bürger von Khorinis und der Händler ein, um genügend Vorräte für die befürchtete Belagerung zu sammeln, Wucher vorzubeugen, Plünderungen zu unterbinden und zumindest eine primitive Ausstattung der Wehrverpflichteten zu gewährleisten. Diese Maßnahme ging einher mit einer nächtlichen Ausgangssperre, die noch am selben Tag auf das Umland ausgedehnt wurde. Außer den Greifkommandos der Miliz konnte niemand mehr die Stadt verlassen. Vermutlich starb Larius, als die Orks die Oberstadt stürmten.

Die Miliz

In den letzten guten Tagen von Khorinis verwandelte die Miliz Stadt K faktisch in einen Polizeistaat. Von Larius mit ausreichend Vollmachten ausgestattet wurde in ihren Händen die Judikative und die Exekutive gebündelt. Nach Willen des Stadtoberen enteigneten sie die Bürgerschaft und die Händler und übernahmen von da an die Nahrungsmittelverteilung in der Stadt. Besondere Verdienste leistete die Miliz mit der Ausbildung der Wehrverpflichteten als auch bei der Bereitstellung von Greifkommandos. Die Greifkommandos zogen über die Höfe der Insel als auch durch das Hafenviertel und pressten jeden dem sie habhaft werden konnten zum Dienst an der Waffe.

Wulfgar

In den letzten guten Tagen von Khorinis nach dem Abzug Lord Hagens und seiner Paladine der neue Hauptmann der Miliz. Im Glauben an die Richtigkeit von Larius Weisungen vollstreckte er diese mit eiserner Hand. Es wird davon ausgegangen der er bei der Verteidigung der Hafenstadt fiel.

Wehrpflicht

Erfreute sich keiner großen Beliebtheit. Die, die sich freiwillig meldeten taten dies nur um sich Versorgungsansprüche zu sichern. Im Umland wurden die Höfe durch die Miliz eisern entvölkert, was die Nahrungsmittelproduktion der Stadt vollends zusammenbrechen ließ. Wahrscheinlich verhinderte die Präsenz der Söldner, dass die Miliz bis zu Bengars und Sekobs Hof vorrückte. Auf eine Kraftprobe mit den Söldnern verzichtete man und nutze stattdessen Werber die zielgerichtet Söldner von Onar abwerben sollten.

Amnestie

In den Tagen vor dem Einmarsch der Orks verkündete der Statthalter die allgemeine Amnestie für alle Gefangenen. Leitgedanke war die auf die Insassen gebundenen Nahrungsressourcen zweckdienlicher einzusetzen.

Patrick

Wurde von einem der Söldner aus der ehemaligen Sylvio Gruppe getötet. Wer den tödlichen Streich führte oder ob es mehrerer Akteure in dieser Tragik gab, ist unbekannt.

Sentenza

Offerierte Onar nach Lees Abgang das er nun den Söldnern vorstehe. Das stieß vorallem Jarvis Sauer auf was abermals den alten Konflikt zwischen den Minentalveteranen und Sylvios Gruppe schürte. Bevor der Konflikt offen ausbrach kamen die Orks über den Pass. Sentenza ließ es sich nicht nehmen den Großbauern und seine Familie für ein fürstliches Honorar sicher durch die Wälder zu eskortieren. Er betrog Onar und ließ ihn mit seiner Frau in einer Höhle zurück, seine Motive bleiben im unklaren. Was aus Elena wurde die in seiner Begleitung war ist ebenfalls nicht gesichert. Als nachgewiesen gilt das er sich im späteren Verlauf einer Gruppe "Verwilderter" anschloss. Die Götter hatten einen guten Tag und zufälligerweise war Jarvis ebenfalls ein Teil dieser Gruppe. Der Zwist zwischen den Beiden bestimmte daraufhin den Alltag, da beide versuchte sich als Gruppenführer zu etablieren. Wurde schlussendlich von Morgahard gelegt, der daraufhin die Anführerschaft übernahm.

Elena

Wurde zuletzt in den Wäldern in Begleitung von Sentenza gesehen. Über ihren Verbleib ist nichts bekannt.

Onar

Flüchtete nach Einmarsch der Orks mit seiner Familie in die Wälder des Umlandes. Sein letzten Ersparnisse, die er noch retten konnte vor seinen plünderten Knechten und Söldner ging für Sentenza drauf. Dieser versprach ihn und die seiner Familie, sicher zum Kloster der Feuermagier zu eskortieren. Schlussendlich starb er in einer Höhle, die genaueren Umstände warum sich dies so zutrug, sind nicht geklärt.

Maria

Starb zusammen mit ihrem Mann in einer Höhle. Von allen verlassen und ausgeplündert. Unnatürliche Umstände für ihr dahinscheiden können nicht ausgeschlossen werden.

Jarvis

Intrigierte gegen Sentenza als dieser sich gegenüber Onar zum neuen Hauptmann der Söldner aufschwing. Verschwand zusammen mit Cord ins Umland als die Orks einrückten. Mit der Zeit sammelte er weitere Flüchtlinge um sich. Aufzeichnungen nach war er wohl eine Fehlbesetzung, die Gruppe litt meist Hunger und als Sentenza dazu kam eskalierte es abermals. Wurde alsbald von Morgahard um die Ecke gebracht.

Dar

Ließ sich von einem Werber für die freiwilligen Wehrverpflichteten gewinnen. Starb vermutlich beim Einfall der Orks in der Stadt.

Morgahard

Schlug sich allein durch die Wälder bis er auf eine Gruppe "Verwilderter" stieß. Gelang unverhofft an die Anführerschaft besagter Gruppe, als er im Suff Sentenza und Jarvis totschlug. Mit der Hilfe von Cord formte er eine Wiederstandzelle, die den Orks ordentliche Verluste bescherte. Starb an den Folgen eines Angriffs auf den ehemaligen Felder des Großbauern. Aufgrund nur mündlicher Erzählung von seinen Taten wurden diese immer weiter ausgeschmückt. Dies endete schlussendlich damit, dass er zum Gründungsmythos der Freibrüder wurde.

Pyrokar

Wurde von einen Katapultgeschoss der Orks frühzeitig zu Innos beordert. Die Umstände und die Überreste gereichten nicht für eine anständige Beerdigung.

Serpentes

Nachdem die Pioniere der Orks die Klosterbrücke passbar gemacht hatten, zog er sich mit den Überlebenden in den Klosterkeller zurück. Ein Fehler wie sich zeigte, als ein Orkschamane die Kellerdecke zum Einstürzen brachte. Mit der Zeit die ihm blieb, versuchte er einen Ausweg durch das Gestein zu sprengen. Er versagte und so starben alle die mit ihm gefangen waren, als die Luft vollends verbraucht war.

Bengar

Von einem Ork erschlagen, nachdem er seinen eigenen Hof anzündete und so den Orks die erste Kriegsbeute verweigerte.

Parlan

Kam auf die Idee, die Brücke des Klosters zu sprengen. Er starb zusammen mit Serpentes und anderen in den Kellergewölben des Klosters.

Die Götter

Das Verschwinden der Götter bzw. die Dominanz durch Innos oder Beliar nach Gothic 3 Lore ist bei uns nicht gegeben. Schreine erfreuen sich somit weiterhin allgemeiner Beliebtheit und Funktionalität. Das ganze lässt sich nicht wirklich erklären und somit gilt Feature vor Lore.

Die Nekropolis

Der große Friedhof vor der Stadt entstand während der Besatzung unter Leitung der Orks. Dies mag verwundern, doch die Orks haben einen ausgeprägten Totenkult. Skeptiker führen an, dass der Friedhof der Seuchenprävention diente. Teilweise entkräften kann man diese These durch den Umstand, das es sich nicht um eilig ausgehobene Massengräber handelt und die Steinmetzarbeiten zeichnen das Bild eines langen und gründlichen Bauprozesses.

Arenakämpfe

Ein weiterer Kulturimport der Orks. Nichts beglückt einen Orksoldaten mehr, als wenn der Morra auf den er seine Wette platzierte siegreich aus dem Getümmel emporsteigt. Es ist drauf hinzuweisen, das es sich bei tödlichen Konfrontation in der Arena um Unfälle handelte. Auch die Gerüchte, das Sklaven in Massenschlachten aufeinander gehetzt wurden, sind nicht stimmig. Es handelte sich zumeist um Zweikämpfe, die klar definierten Regeln unterlagen. Viele Sklaven partizipierten freiwillig an diesen Veranstaltungen, um sich so erhöhte Rationen zu sichern. Gleichsam mussten gute Kämpfer auch weniger körperlich belastenden Arbeiten nachgehen.

Orksöldner

Menschen, die in den Reihen der Orks kämpfen. Erschien den Orks auf Khorinis anscheinend nicht zweckdienlich, wieso auch. Die Insel war vollumfänglich unter der Kontrolle der Orks, die paar Scharmützel mit den "Verwilderten" wurden unter Kollateralschäden verbucht. Eventuell war das Oberkommando der Orks auch einfach zu konservativ. Wir werden es wohl nie ganz wissen.

Morra

Das orkische Wort für Mensch als auch Sklave. Eines der wenigen, das einen Weg in den Wortschatz der Menschen auf Khorinis fand.

Das Minental

Es ist nicht bekannt, was im Minental passierte, nachdem Hagen besiegt war und die Orks über den Pass setzten. Auch sind keine größeren Unternehmungen der Orks in diesen Teil der Insel bekannt geworden nach der Besatzung. Abgerundet wird das ganze von den Schauermärchen, die sich einige Spaßvögel ausdachten. Besonderer beliebt war die Geschichte von den Geistern der ehemaligen Gefangen, die keine Ruhe gefunden haben. Groß und bedrohlich liegt das Tal darnieder. Bisher fand niemand die Muße, sich diesen verödeten Landstrich anzuschauen. Insofern das Minental ist Terra Incognita und das sollte auch erst einmal so bleiben. Im RP ist darauf Rücksicht zu nehmen (Charakter aus dem Minental etc.).

Dexters Turm

Bleibt im großen Ganzen von Trubel der Besatzung verschont und überstand diese ohne größere Schäden. Zwar wurde er öfters von den Orks besucht, dies diente aber nur vorbeugend, um zu verhindern, das sich dort "Verwilderte" einnisteten. Strategisch war er ohne jede Bedeutung und die Minen wurden von den Orks ebenfalls nicht genutzt, da sie den zu erwartenden Ertrag als zu gering einschätzten.

Das magische Erz

Die Gewinnung dieser Ressource war für die Orks von keinerlei Bedeutung. Es ist zwar gesichert, dass sie um dessen Bedeutung im Krieg wussten und auch Experimente mit diesen Werkstoff. Nach dem Sieg wurden diese aber anscheinend eingestellt. Es ist davon auszugehen, dass es den Orks ebenfalls nicht gelang, die geheimen Schmelztechniken der Nordmarer zu ergründen, jedwedes Resultat was sie am Schmelzofen erzielten, war von kaum besserer Qualität als durch altbewährte Verfahren mit gewöhnlichem Erz. Während der Besatzung konzentrierte sich deshalb die Ausbeutung der menschlichen Arbeitskräfte vormalig darauf, Ertragssteigerung im landwirtschaftlichen Bereich zu erzielen. Von den Orks unterhaltene Minen auf Khorinis ist nichts bekannt geworden. Von Erzgewinnung auf der Insel kann man dennoch sprechen, im Bezug darauf, dass die Orks alte Rüstungen und Schwerter der Besiegten einschmelzten, um den Bedarf an Ketten und Feldhacken zu decken.

Die Verwilderten

Bezeichnung der Sklaven für die in den Wäldern zurückgezogenen und somit noch freien Menschen. Die Entstehung des Wortes geht auf die Aussage eines Orks zurück: "Die Morras springen durch die Wälder wie Hasenböcke." In neuerer Zeit änderte sich die Wortbedeutung abermals und kann als Synonym für Bandit angesehen werden.

Fernando

Starb in den Kanalisation. Nötigte Hanna ihn durch die Kanalisation raus aus der Stadt zu schaffen. Wurde von dieser in der Dunkelheit zurück gelassen.

Hanna

Verschwand mit Fernando in der Kanalisation, angeblich gab es dort eine Möglichkeit sich unter dem Belagerungsring der Orks durchzuschleichen. Ob Sie Erfolg hatte, ist nicht bekannt. Sie blieb für immer unauffindbar.

Die Schlacht ums Minental

Als Lord Hagen mit seinem Aufgebot über den Pass setzte, war die Belagerung um die Burg bereits entschieden. Die Expedition war von den Orks vollkommen aufgerieben worden. Als Hagen diese Situation erkannte, entschied er nicht weiter ins Tal vorzustoßen, sondern eine Verteidigungsstellung an den Verlassenen Minen einzurichten. Die Felswände und der schmale Aufstieg erschienen ihm perfekt um die Orks in einer Position zu konfrontieren in welcher ihre Übermacht an Bedeutung verlor. Der Ausgang des Dramas ist bekannt, jedoch gab es keine Überlebenden auf Seiten der Menschen und so verblieben als Augenzeugen des Geschehens nur die Orks. Hin und wieder prahlten Veteranen dieser Schlacht von Ihrem Geschick im direkten Zweikampf gegen einen Paladin. Es scheint, das es den Orks in kurzer Zeit gelungen war, die Erhöhung in einem riesigen Gewaltakt zu überwinden und so Hagens Strategie eines zermürbenden Stellungskrieges zunichte machten. Des Höhenvorteils beraubt und im direkten Nahkampf hatte der Heereszug seine Chancen verspielt.

Lord Hagen

Seine letzte Handlung als Stadtkommandant war die gezielte Streuung von Desinformation unter der Zivilbevölkerung um eine um sich greifende Panik zu unterbinden. Er ließ verkünden, dass die Esmeralda die Insel in südlicher Richtung umschiffen würde, da es dem ehrenwerten Kommandanten Garond gelungen wäre, die Bedrohung im Minental zu beseitigen und man an der dortigen Küste das Magische Erz verladen würde. Dies wäre zeit- und kostensparender als der Landweg und schon in wenigen Wochen würde man mit dem Erz auf dem Festland eine Entscheidung herbeiführen können, die den II. Orkkrieg beenden würde. Der Heereszug, der die Stadt verließ, tat dies von offizieller Seite her um den Bauernaufstand niederzuschlagen. Das dieser Tross in keinem Verhältnis zum Aufgebot der Söldner stand, wurde nicht weiter erwähnt. Fraglich, ob alle Städter dieser Propaganda Glauben schenkten. Larius tat es gewiss nicht und nachdem er von Hagen wieder mit seinen Amtsgeschäften betraut wurde, zielten seine Absichten darauf ab, die Stadt für eine Belagerung vorzubereiten. Lord Hagen fand im Minental sein Ende, als der Heereszug den Orks an den Verlassenen Minen unterlag.

Lord Andre

Im Heereszugs Lord Hagens dabei gewesen. Er hat das Minental nie mehr verlassen.

Sergio

In der Hektik wurde es versäumt, ihm vom Kloster abzukommandieren. Fand dort sein Ende, als die Orks das Kloster stürmten.

Garond

Wurde mit seiner Expedition in der Burg schlussendlich ausgehungert. Es ist davon auszugehen, dass er auch dort sein Ende fand. Gelangte nach dem Tode während der Besatzung zu zweifelhaften Ruhm. Man verlieh ihm den Beinahmen "der Glücklose" und er wurde als größte Fehlbesetzung der Geschichte verunglimpft. Manch einem erleichterte es das Los, das man das eigene persönliche Unglück einer einzelnen Person zuschreiben konnte.

Die Wassermagier

Setzen sich mit Hilfe der magischen Foki zum Festland ab, als die Orks Jharkendar überrannten.

Die magischen Foki

Beim Teleport zum Festland von den Wassermagiern zurückgelassen. Die Foki wechselten die Besitzer. Nicht auszudenken, zu was für Wundern die Orkschamanen mit nur einem Fokus in der Lage wären und sie haben gleich alle Fünf. Ein grobe Nachlässigkeit.

Die Klaue Beliars

Am Ende war Saturas nur ein gewöhnlicher Mensch, wie hätte er sich ihrem Rufen verwehren können? Zu schön für das Vergessen, zu verlockend ihre Macht. Saturas, der größte von Adanos Erwählten, nie könnte Sie ihn korrumpieren. Doch die Zeit war gegen Ihn, die überstürzte Flucht. Gewiss, er verwahrte Sie gut vor den Blicken seiner Brüder, doch mag sein Zauber auch die Orks getäuscht haben? Es wird davon ausgegangen, dass Rübe Saturas die Klinge am Addonende übergeben hat. Ihr genauer Verbleib ist unklar.

Das Kloster

Nachdem die Orks mit der Stadt fertig waren, gab es nur noch einen Ort auf Khorinis der in der Lage war Widerstand zu leisten. Das Kloster der Feuermagier. War der Feldzug für die Orks, nach der Schlacht im Minental, ein leichtes Spiel gewesen, würden sie sich nun wochenlang die Zähne ausbeißen. Zu Beginn war es ein leichtes für die Feuermagier die einstürmende Infanterie auf der Brücke in lebende Fackeln zu verwandeln. Die meisten schlugen tot auf die Wasseroberfläche und wurden durch die leichte Strömung weggetragen. Der Weg zu Kloster war unpassbar für größeres Belagerungsgerät, so mussten die Orks sich der Bäume vor Ort bedienen, es dauerte eine Ewigkeit um unter dieser massiven Gegenwehr ein Katapult zu fertigen. Eine Belagerung, dies wollten die Orks von Anfang an vermeiden, nun hatten sie keine andere Option mehr. Tag und Nacht, über Wochen regnete es Steine auf das Kloster. Zum Vorteil gereichte den Orks der Schrein von Isgaroth, welcher alsbald als Steinbruch herhalten musste. Die Jungen und die Unerfahren, sie wurden weiter über die Brücke gehetzt. Es galt die Manavorräte der Feuermagier auszudörren. Die letzte Initiative von Seiten der Magier war die Sprengung der Brücke. Es erkaufte ihnen Zeit. Als Hunger, Müdigkeit und Erschöpfung den Grad der Unerträglichkeit erreicht hatten, war es den Orks gelungen die Brücke passbar zu machen. Dem nun finalen Sturm hatten man nichts mehr entgegenzusetzen. Im Verlauf der Besatzung wurde das Kloster von Verwilderten in Beschlag genommen, da es nach der Plünderung für die Orks keinen Nutzen mehr hatte.

Innos Kolossalstatue

Wurde als Kriegsbeute von den Orks in die Heimat verschifft. Dieses Meisterwerk ist für die Menschheit und die Kirche Innos auf ewig verloren.

Schild des Feuers

Wurde von Ulthar entwendet als dieser sich aus dem Kloster teleportierte. Verbleib unklar.

Heiliger Hammer

Wurde von Ulthar entwendet als dieser sich aus dem Kloster teleportierte. Verbleib unklar.

Das Katapult der Klosterbelagerung

Es gilt nicht als gesichert, aber es ist anzunehmen das die Orks das Katapult demontierten und die Bauteile verwendeten um ein Transportgerüst für die Innosstatue zu fertigen.

Xardas Turm

Der Turm verschwand über Nacht, kurz nachdem die Orks den Pass querten. Wie dies möglich ist? Gute Frage.

Die Brücke nach Nordosten

Stürzte ein als Verwilderte versuchten einen Innosschrein vor den Orks in Sicherheit zu bringen. Das Ding war zu schwer und die Brücke zu alt.

Khorinis - Stadt

Ohne Gegenwehr konnten die Orks Richtung Hafenstadt marschieren, als die den Pass überwunden hatten. Reichlich vorher schon war das einem Vorrauskommando ebenfalls gelungen. Die Mission war es in den stadtnahen Wäldern das Belagerungsgerät herzustellen und vorzubereiten. Das Umland der Hafenstadt war durch frühere Spähermissionen ausgezeichnet kartografiert wurden und es war fast zu einfach sich unbemerkt in den Wäldern einzunisten. Als nun das Hauptkontigent der Streitkräfte an den Stadtmauern auftauchte waren alle Vorbereitungen schon Tage vorher abgeschlossen gewesen. Innerhalb weniger Stunden errichteten die Orks entlang der Stadtmauer eine provisorische Belagerung. Es war nicht angedacht die Stadt auszuhungern. Zu viele der Krieger hatten die demoralisierenden Wochen an der Burg im Minental miterlebt. Dies und der Umstand das die Orkführung auf das mitführen größerer Vorräte verzichtet hatte motivierten ungemein. Tatsächlich hungerten die Orks schon 2 Tage als sie die Stadt erreichten. Die Plünderungen der Bauernhöfe ließ nur etwas für die höheren Ränge abfallen. In der vierten Nacht der Belagerung war es endlich vollbracht, das Belagerungsgerät hatte zwei Breschen in die Stadtmauer geschlagen. Mit der Wucht einer Sturzflut zwängten die Orks sich durch die Nadelöhre am Markt und im oberen Viertel. Die Miliz, das letzte Aufgebot. Es wäre Zeitverschwendung das Versagen der Miliz mit vielen Worten auszuschmücken. Die Stadt brannte schon 2 Tage, es herrschte pures Chaos. Die meisten Orks starben wohl an herunterfallenden Trümmern oder Rauchvergiftung. Als die Sonne aufging war die Stadt gefallen. Für die einen brachte der neue Tag den erzwungen Sieg und das ersehnte Gelage, für die anderen kündeten die Sonnenstrahlen von Unterwerfung und Versklavung in allen kommenden Generationen. Während der Besatzung stieg Khorinis auf zum Sklavenumschlagplatz. Der intakte Hochseehafen begünstigte diesen Umstand. Aus den entferntesten Winkeln brachte die Orks neue Sklaven herbei. Einige wurden direkt zur Arbeit auf der Insel requiriert, der Rest harrte oft wochenlang in dürftigen Verhältnissen bis eine größere Orkgaleere anlegte und die "Ware" Richtung Festland verschiffte.

Vatras Schrein

Die Kolossalstatue von Rhobar I. wurde von den Orks im Hafenbecken versenkt. Ersatzweise wurde der Schrein Beliar geweiht und ein riesige Steinmetzarbeit preist die Größe des dunklen Gottes.

Zur toten Harpie

Wurde von den Orks für kriegsdienliche Zwecke requiriert. Es entstand ein Außenposten der die Waren- und Menschenströme zwischen Stadt und Sklavenfeldern überwachte. Gleichsam ein strategisch wichtiger Punkt der es den Verwilderten massiv erschwerte sich ungehindert über die Insel zu bewegen. Mit der Zeit festes Feldquartier der Sonderabteilung Scharak.

Oberst Scharak

Wohl einer der wenigen Orks dessen Name sich in die Geschichtsbücher der Menschen retten wird. Scharak wurde damit beauftragt dem Verwildertenproblem Einhalt zu gebieten. Zu diesem Zwecke wurde ihm eine eigene Schar unterstellt. Nun, er war ein Naturtalent. Zwar konnte er bis zum Ende der Besatzung nicht allen Verwilderten habhaft werden, aber er verstand es seine Erfolge massenwirksam zu präsentieren. Einige wenige beharren darauf das der Oberst einen anderen Namen hatte, nach ihrem dafürhalten wäre Scharak das orkische Wort für "Galgen".

Die Strafkolonie von Khorinis

Die Strafkolonie auf Khorinis existierte bereits zu Zeiten Rhobars I. Nach der Annektion Khorinis unterstanden die Minen der direkten Kontrolle der Krone. Zu Zeiten Rhobars I. wurde mit dem Bau der Burg im Minental begonnen die später als Garnisonsburg für die Wachmannschaften als auch als Gefängnis verwendet wurde. Die Strafkolonie war ursprünglich als einfaches Arbeitslager konzipiert. Verbrecher leisteten ihre Strafe in Form von Zwangsarbeit ab und wurden in die Freiheit entlassen, wenn ihre Schuld getilgt war. Die sicherte den Erzminen die dringend benötigten Arbeitskräfte, welche Khorinis allein auf Grund seiner geringen Größe und Bevölkerung als auch durch die große Entfernung zum Festland nicht bereitstellen konnte. Ursprünglich war die Strafklonie für Diebe und Schuldner gedacht, erst als der zweite Orkkrieg Myrtana in arge Bedrängnis brachte ging man dazu über auch Deserteure und Mörder in die Strafkolonie zu schicken. Eine Entwicklung die schließlich im königlichen Erlass Nummer 3066 gipfelte und jedweden Verbrecher zu lebenslangem Arbeitsdienst in den Erzminen von Khorinis verurteilte. Die immer größere werdende Zahl von Gefangenen war kaum noch durch die Wachmannschaft im Zaum zu halten und dies führte dazu das es den Verurteilten immer öfters und in großer Zahl gelang zu fliehen. Diese Entwicklung bedrohte Myrtanas Kriegswirtschaft und konnte nicht toleriert werden. Das Ergebnis ist bekannt, eine magische Barriere die jede Flucht unmöglich machen sollte wurde errichtet. Durch unbekannte Ursache, wurde die Barriere größer als geplant und erstreckte sich am Ende über das gesamte Minental. Unter der Führung des Gefangenen Gomez nutze die Insassen am Tag der Erschaffung der Barriere die Gunst der Stunde und rebellierten gegen ihre Aufseher. Der Aufstand glückte und die Strafkolonie war nun unter der Kontrolle der Gefangenen. Nachdem bekannt wurde das die Magier, welche die Barriere erschaffen hatten, ebenfalls in ihr gefangen waren fand sich auch kein Heerführer der bereit war ins Minental auszurücken und die Rebellion niederzuschlagen. Schlussendlich blieb König Rhobar II. keine Wahl mehr als sich auf einen Handeln mit den Gefangenen einzulassen. Für Waren aus der Außenwelt, Nahrung, Waffen, Luxusgüter, würden die Gefangenen für ihn das magische Erz abbauen und es an den Rand der Barriere bringen. Ein Kreislauf der 22 Jahre lang funktionierte und Myrtanas Kriegswirtschaft am laufen hielt. Mit dem Fall der Barriere kann die Strafkolonie als nicht mehr existent betrachtet werden.

Die Barriere

Unter Berücksichtung des Comics und Gothic 1 kommen wir zu dem Ergebnis das die Barriere rund 22 Jahre lang existierte.

Der erste Orkkrieg

Rhobar I. unterwarf Varant und erlag am Ende dieser gewaltigen Kraftanstrengung. Rhobar II. übernahm die Reichsgeschäfte seines Vaters und im darauffolgenden Jahr brach der erste Orkkrieg aus. Der Konflikt war Anfangs auf das Land Nordmar und südlichen Inseln beschränkt. Als die beiden Menschenreiche drohten an diesem Krieg zu Grunde zu gehen traten sie an König Rhobar II. heran und baten ihn um Waffenhilfe. Rhobar II. zögerte nicht einen Moment und Myrtana trat in den Krieg gegen die Orks ein. Seine Armee wurde zum Großteil nach Nordmar geworfen, wo es bereits nach wenigen Wochen gelang die Offensive der Orks zum Stillstand zu bringen. Myrtanas Flotte wurde ausgeschickt die südlichen Inseln zu verteidigen. Die Siegen hier waren nicht geringer gewesen als in Nordmar, die Nachschubwege der Orks über das Meer wurden zum erliegen gebracht und in mehreren großen Seegefechten konnte ein beträchtlicher Teil der gegnerischen Flotte vernichtet werden. Nachdem das myrtanische Meer durch Rhobars Flotten abgeriegelt wurde begann man auch hier mit der Bodenoffensive und trieb die Invasoren zurück ins Meer. Schlussendlich drängten Myrtanas Armeen die Orks in Nordmar zurück zu den Bergen die, die Grenze zu den Nordlanden markierten. Anstatt den Orks nachzusetzen und ihnen eine vernichtende Niederlage zuzuführen nutze Rhobar II. die Gunst der Stunde. Die südlichen Inseln, Nordmar, waren zum Großteil durch myrtanische Truppen besetzt, beide Reiche geschwächt. Rhobar forderte seine ehemaligen Verbündeten auf sich friedlich in das Reich Myrtana einzugliedern. Ein ungeheuerliches Ultimatum, welchem nachgegeben werden musste. Möglich war dies Rhobar nur durch das einfache Volk, welches ihn als Erretter ansah und sich nicht weiter um das Wesen seiner Politik und kümmerliche Details scherte. Der erste Orkkrieg endete damit das alle bekannten Weltteile nun erstmalig unter einem Herrscher vereint waren. Rhobar II. ging in die Geschichte ein als "Vereiniger der 4 Reiche".

Der zweite Orkkrieg

2 Jahre vergingen bevor die Orks an Myrtanas Grenzen erneut aufmarschierten. Die wilde Bestie des Nordens hatte von ihren Feinden gelernt. Heerführung, Logistik, Waffentechnik, aus den wilden Stämmen war eine straff geführte Armee geschmiedet worden. Myrtana sah sich nun einem Gegner gegenüber der ihnen auf vielen Gebieten der Kriegskunst ebenbürtig war. Die Euphorie des Krieges verging den Soldaten Rhobars schnell. Die Erfolg auf dem Schlachtfeld blieben aus. Im Gegenteil, herbe Niederlagen zeichneten sich auf der Seite Myrtanas ab. Verluste in Zahlen die Myrtana zuvor nie erleben musste. Als das erste Jahr vorbei war stand fest das dieser Krieg kein kurzer Krieg sein würde. Das zweite Kriegsjahr verlief nicht besser, noch in den Wintermonaten rückten die Orks weit in den Süden Nordmars vor. Einher ging damit der Verlust wichtiger Erzmine für das Reich. Myrtana lief Gefahr das seine Rüstung nicht mehr mit dem dringend benötigten magischen Erz versorgt werden konnte. Die katastrophale Lage verlangte nach Verzweiflungstaten und gipfelte schließlich im könglichen Erlass 3066 und der Erschaffung der magischen Barriere. An den Grenzen zum ürsprünglichen myrtanischen Kernland gelang es über mehrere Jahre eine stabile Front aufzubauen, doch die Kräfte Myrtanas waren aufgebraucht und langsam bahnten sich die Orks ihren Weg weiter Richtung Süden. Im 24 Jahr des Kriegs fiel die magische Barriere. Dies leitete den Schlussakkord des Sterbens ein. Zwei weitere Jahr tobte der Krieg bis die Hauptstadt des Reiches von den Orks genommen wurde und Rhobar II. im Gefecht fiel. Die Bilanz nach 26 Jahren Krieg war eine totale Niederlage für Myrtana und die Menscheit.

Der heilige Feldzug

Nachdem Rhobar I. sich selbst zum Statthalter Innos erklärte rief er zum heiligen Feldzug gegen die Kreaturen Beliars. Ein Aufruf dem viele Männer folgten über Landes- und Standesgrenzen hinweg. Myrtanas Armee war durch die Ausrüstung mit Waffen aus magischem Erz über die Jahre zu einer alles überwindenden Streitmacht erwachsen und Beliars Schergen vermochten kaum sich ihrer zu erwehren. Drei Jahre sollte dieser Feldzug dauern, drei Jahren in denen es dem heiligen Heer unter Führung Rhobars gelang den westlichen und nördlichen Beschwörungstempel Beliars zu zerstören. Die Götter selbst wohl verhinderten zu dieser Zeit, das auch die beiden anderen Tempel das gleiche Schicksal erleideten. Sie waren nach dem Fall der ersten beiden Tempel einfach verschwunden, keine Magier auf Morgrad vermochte so eine große Kunst. Nach diesem Ereignis brach der Feldzu auseinander. Eine kleine Gruppe ehemaliger Veteranen allerdings formte aus den verbliebenen Resten den Orden der Paladine. Fortan würde in ihnen das Erbe des heiligen Feldzuges weiterleben. Fortan waren sie der militante Arm der Innoskirche und die zweiten Waffenträger in Myrtana.

Der Leuchtturm

Von den Orks während der Besatzung weiterhin genutzt und instand gehalten. Sein Feuer leitete so manche Sklavengaleere sicher in den Hafen von Khorinis. Aufgrund seiner Lage außerhalb der Stadt und der geringen Truppenstärke ein beliebtes Überfallsziel von Morgahard und seinen Freibrüdern. Nach mehreren Überfällen sahen die Orks davon ab größere Mengen Versorgungsgüter im Turm einzulagern, was allerdings nicht den Effekt hatte das Morgahards Überfälle oder die anderer Verwilderter abnahmen. Die Lage verbesserte sich merklich als die Sonderabteilung Scharak ins Leben gerufen wurde und nun öfters größere Patrouillenkontigente in die nördlichen Wälder entsendet wurden.

Der Hochseehafen

Der Hochseehafen erlebten in der Besatzungen einen rasanten Aufschwung. Wie zu Kriegszeiten legten tägliche Schiffe an um ihre Waren zu löschen. In den meisten Fällen handelte es sich hierbei um Sklaven, welche die Orks auf riesigen Galeeren nach Khorinis verbrachten. Schon am Hafenkai wurden sie selektiert und es wurde entschieden ob sie zum verrecken auf die Felder geschickt wurden oder in der Stadt verblieben als nützliche Packesel. Besonders alte und unnütze Morras wurden gleich im Hafenwasser ersäuft. Wer das Pech hatte und zur Arbeit als Packesel aussortiert wurde durfte täglich zu 12 Stunden Schichten am Hochseehafen antreten und die Schiffe der Orks im Akkord löschen oder die Ladung über die ganze Insel schleppen.

Der Sonnenkreis

Während der Besatzung war der Wald um den Sonnenkreis ein beliebter Fluchtpunkt der Verwilderten. Oberst Scharak ließ ihn kurzer Hand niederbrennen. Ein Vorfall der die Verwilderten Zwang sich noch tiefer in den zerklüfteten Nordosten zurückzuziehen. Ein heftiger Sturm im zweiten Besatzungjahr warf einige der vebrannten Hölzer um. Diese versperren nun unelegant den Aufstieg zum Sonnenkreis.

Erols Hütte

Die Hütte vom alten Erol hat die Besatzung überlebt. Sein Mobilar allerdings nicht. Was die Orks nicht brauchten haben die Verwilderten mitgehen lassen. Ein Zuhause für die ganze Familie, wenn man sich nicht an den Spinnweben, dem löchrigen Dach und dem nervigen Lurker als Nachbar stört.

Das Ende der Besatzung

Nachdem der Krieg auf allen Schauplätzen, vornehmlich auf dem Festland geendet hatte, war Khorinis mit seiner Lage und seinen Rohstoffen von keiner großen Bedeutung mehr für die Orks. Nach der Herbsternte im zweiten Besatzungjahr bereitete man den Abzug der Truppen vor. Die Orks gaben sich größte Mühe darin ihren Abzug und dessen Vorbereitung zu verschleiern. Den Verwilderten muss es wohl einem Mirakel gleichgekommen sein, als von einem Tag auf den anderen alle Orks abgerückt waren. In einer einzigen Nacht hatten sich die Grünfelle mit ihren Schiffen abgesetzt oder waren ins Minental abmarschiert. Eine gespenstische Stille hielt im Khorinis-Tal einzug.

Das Ende der Besatzung, die Wahrheit

Der Sklavenverschleiß der Orks war für ihr neues Weltreich katastrophal. Zwar gelang es ihnen sich ein riesiges Gebiet Untertan zu machen, doch 26 Jahre Krieg gingen auch an ihnen nicht spurlos vorbei. Auch in ihren Reihen hatte der Krieg Lücken geschlagen. Jeder tote Krieger war ein Bauer, der nun fehlte um die neuen Ackerflächen zu bewirtschaften. Jeder tote Krieger hinterließ in der Heimat eine Familie die versorgt werden musste. Ihr Weltreich stand auf tönernen Füßen. Sie konnten es sich nicht leisten ihre Armeen zu demobilisieren, ein Aufstand der Menschen hätte gereicht um das Feuer des Krieges erneut zu entfachen. Ihnen wurde nach dem Sieg schnell klar, das es wohl Jahrzehnte dauern würde bis sich ihr Volk vom Kriege erholt hatte und so lange wären sie auf die Arbeitskraft ihrer Sklaven angewiesen. Doch ihre Knechte waren so zerbrechlich und ihre Frauen so unnütz, sie warfen nur einmal pro Jahr und zu allem Überfluss meist nur ein Menschenbalg. Schon im ersten Friedensjahr war für die Orks die Katastrophe ersichtlich die da heraufzieht. Ihre Ältesten entwarfen einen Plan, ein Refugium für die Morras. Ein Landstrich, frei von der orkischen Heerschaft wo sie sich mehren sollten, einen Fluchtpunkt für die Morras die sich in den Wäldern und Höhlen des Festlandes versteckten. Man würde die Menschen dort gewähren lassen und die Orks würden die Ernte einfahren. Eine riesige Farm, wo die Schweine sich selbst für die Schlachtbank mästeten. Die Wahl fiel auf Khorinis.

Lobarts Hof

Als die Orks ihren Belagerungsring um Khorinis-Stadt errichteten fiel ihnen der Hof ohne größere Anstrengung in die Hände. Die Bewohner waren vorher von der Miliz in die Stadt verbracht und wurden wehrverpflichtet. In der Zeit der Besatzung ein Sklavenpferch wo die Morras ihren Dienst verrichteten. Anders als auf dem Hof des Großbauern gab es hier keine Sklavenunterkünfte. Das Pack holte man frühs aus der Kanalisation und trieb es auf die Felder.

Akils Hof

Mit weniger als einem Handstreich genommen als der Heereszug der Orks auf die Stadt marschierte. Die Felder waren klein und sie zu bestellen lohnte sich kaum. Täglich trieb man Sklaven aus der Stadt den Berg hinauf zur ertüchtigenden Zwangsarbeit.

Sekobs Hof

Einst ein blühender Hof der, in der Besatzung zu einem Sklavenpferch verkam. Die Sklaven berichteten ihren Herren davon das Nächtens ein Geist in der Scheune sein Unwesen trieb und an den Käfigen der Sklaven rüttelte. Jede Nacht würde er erscheinen und sie anschreien das sie zusehen sollten das sie von seinem Land verschwinden. Die Orks zeigten Verständnis und prügelten die Gefangenen noch härter, niemand mag unehrenhafte Lügner. Eines Nachts brannte der komplette Hof nieder. Keiner der Sklaven hat es lebend aus der Scheune geschafft.

Die Krypta von Inubis

Nachdem der Avatar Adanos den Schattenlord Inubis bezwang verlor die Krypta ihren Schrecken. Die bösen Klischeedämpfe der Bösartigkeit waberten nicht mehr um die Krypta und zarter, frischer Bewuchs brach sich die Bahn. Jeder heftige Regenguss spülte Schlamm und Erdreich in die Krypta und die Kammern des Schreckens verwandelten sich in ein Paradies für Pilze und Molerats.

Innosordenland

Das Innosordenland, eine Gruppe Verwilderter die sich um den vermeintlichen Feuermagier Dyrian sammeln. Der verlorene Krieg und die Besatzung durch die Orks, sie sind das Ergebnis davon das die Menschen sich von Innos abgewendet haben. Die Bestie wird auf den Rücken geworfen werden und das Land wird befreit werden von den Häretikern. Das Innosordenland kämpft dafür eine neue Ordnung nach dem Willen Innos auf der Insel zu etablieren. Passenderweise haben sich sich im ehemaligen Kloster der Feuermagier niedergelassen und dort überlegt ihr Anführer sich die nächsten Schritte.

Dyrian

Ehemaliger Novize vom Feuermagierkloster auf Khorinis. Überlebte die Belagerung des Klosters, weil er schon vorher rausgeschmissen wurde. Schwerer Alkoholiker. Sieht sich als den Heilsbringer, dessen Bürde es ist das Land von den Abgefallenen zu befreien und eine neue Ordnung auf Khorinis zu errichten. Hat sich irgendwie die Kutte eines echten Feuermagiers besorgt.

Die Schwarzbrenner

Eine Gruppe Verwilderter die sich in der Schwarzbrennerei eingenistet hat. Sie begnügen sich meistens mit dem was der nördliche Wald ihnen gibt und sind weniger Feindseelig als die anderen Verwildertengruppen.

Orry

Der erste Sträfling der nach dem Fall der Barriere aus der Strafkolonie entkam. Schlug sich als Wegelagerer durch, bis die Orks über den Pass kamen. Inoffizieller Chef der Schwarzbrenner.

Die Buddlerbarone

Größere Gruppen von organisierten Verwilderten. Haben sich in Dexters ehemaligen Turm eingenistet. Von allen Verwilderten Gruppen haben sie die besten Waffen, da sie über eine Schmiede verfügen und leichten Zugang zu einer Erzmine haben. Die agressivste Gruppen von Verwilderten, die ihre Vormachtstellung vorallem mit bloßer Gewalt durchsetzen will. Halten sich Sklaven, die in ihrer Erzmine buddeln dürfen.

Quatro

Führer und Proviantmeister der Buddlerbarone. Kam als Sklave der Orks auf die Insel. Hat einen Schattenläufer in der Hose.

Goza

Schmied der Buddlerbarone und enger Vertrauter von Quatro.

Birlan

Torwache der Buddlerbarone. Erdolchte im Schlaf seinen Amtsvorgänger Fepper um an diesen tollen Job zu kommen.

Die Schickse

Wahrer Name unbekannt. Verabscheut eigentlich Intimität. Gibt sich freiwillig Quatro hin und anderer, um die Nachkriegszeit komfortabel zu überleben.

Adelheid

Verwilderte des Innosordenlandes. Durchkämmt in heiliger Mission für Meister Dyrian die Insel. In den meisten Fällen findet man sie in der Stadt und in den ehemaligen Taverne. Meister Dyrian braucht sehr viel Alkohol für seine Experimente.

Cavalorn

Versiegelte im Auftrag der Wassermagier das Portal nach Jharkendar, indem er den Ornamentring aus der Verankerung entfernte. Sein letztes Ziel war es den Ornamentring zu sichern und sich mit seinen Brüdern vom Ring des Wassers zu sammeln. Er versagte, seine Leiche ist verschollen.

Martin

Als Proviantmeister der Paladine ließ er vieles verschwinden und sicherte somit die Versorgung des Wassermagier in Jharkendar mit allem, was sie benötigten. Ein gefährliches Spiel, doch er blieb unbehelligt. Im Auftrag der Wassermagier zerstörte er die Teleporterplattform vor dem Markttor der Stadt. Es wird davon ausgegangen das Martin bei der Einnahme von Khorinis starb.

Gaan

Beobachtete weiter für den Ring des Wassers den Pass zum Minental. Als die Orks einmarschierten sendete er seinen Brüdern ein vereinbartes Zeichen um sie darüber zu informieren. Sein weiterer Verbleib ist ungeklärt.

Orlan

Zerstörte beim Einmarsch der Orks die Teleporterplattform nahe seine Taverne. Sein weiteres Schicksal ist ungewiss.

Ornamentring

Ein unscheinbares Stück Handwerkskunst der Erbauer. Er wird benötigt um das Portal nach Jharkendar zu öffnen. Zu letzt im Besitz von Cavalorn dem Jäger.

Die Jahrkendarteleporter

Im Auftrag der Wassermagier vom Mitgliedern des Rings zerstört. Die Orks sollten sie nicht benutzen können, ehe das Portal erneut versiegelt wurde. Der letzte der das Netzwerk benutze war der Wassermagier Myxir.

Myxir

Nach dem Signal von Gaan verließ er zusammen mit Martin unauffällig die Stadt. Mit Hilfe der Teleporter der Erbauer gelang es ihm die Pyramide zu erreichen und das Portal zu durchschreiten, ehe Cavalorn es versiegelte.

Cord

Setzte sich mit Jarvis ab als die Orks kamen. Nach dem Tod Jarvis stieg er als einzig verbliebener Krieger zur rechten Hand von Morgahard auf. Schleppte nach der Niederlage auf den Felder Morgahard schwer verwundet zurück ins Lager. Steht jetzt den Morgahardisten als graue Eminenz vor und leitete in den letzten Wochen den Aufbau der Palisade. Als richtiger Anführer mag er sich selbst nicht betrachten, obwohl die meisten ihn in dieser Position sehen wollen. Es ist anzunehmen das er das letzte noch lebende Mitglied vom Ring des Wassers auf Khorinis ist.