Brief an die Feuermagier von Khorinis
Hochgeschätzter Meister Pyrokar,
es ist mir eine große Freude, dass wir zu einer Übereinkunft gekommen sind.
Meine Tochter wird wie vereinbart in zwei Wochen im Hafen von Khorinis mit dem nächsten Schiff des Königs eintreffen. Ich erbitte Euch, einen Eurer Diener und eine Eskorte abzustellen, Sie in Euer Kloster zu geleiten.
Ihr Amulett, welchen Ihr mir anvertraut habt, wird Ihr Erkennungszeichen sein.
Die großzügige Spende, die ich Euch für Ihre Sicherheit und weitere Obhut zu Teil werden lasse, wird sie bei sich tragen und Euch bei Ihrer Ankunft übergeben.
Ebenfalls erhoffe ich mir durch diesem Abkommen, dass Ihr es zu schaffen vermögt, woran ich als Ihr Vater scheiterte. Hoffentlich könnt Ihr in Eurer Weisheit Ihr die Liebe zu Innos näher bringen.
Zusätzlich möchte ich Euch noch darüber in Kenntnis setzen, dass meine Tochter Flausen mit sich im Kopf herum trägt, unbedingt Abenteurerin zu werden. Ebenjene Abenteuerlichkeiten haben mich schon in viele Schwierigkeiten gebracht, welche mir endgültig zu teuer geworden sind.
Solch ein Benehmen gehört sich nicht für eine Adelige Ihres Standes.
Ich freue mich auf schon auf Ihre nächste Nachricht.
Möge Innos uns schützen
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Information zu diesem Text:
Dieser hat mir die Idee gegeben, diesen Brief zu verfassen:
Ein Mädchen, welches schon in jungen Jahren von ihrem Vater ins Kloster geschickt wurde, damit sie von Innos Liebe erfüllt werde und sich ihre Flausen, Abenteuerin zu werden, verflüchtigen. Die Magier nahmen sie nicht ohne eine "großzügige Spende" des adeligen Vaters an und gaben ihr niedere Arbeiten. Doch etwas loderte in ihr, was nicht einmal die Magier erahnen könnten. [...] Sie konnte Magie nutzen, doch woher? Nach Aufzeichnungen ihres Stammbaums habe sie keinen Magier in ihrer Familie. [...] Die Magier mussten nachgeben und gaben ihr freien Zugang zum Kloster. So konnte sie endlich das tun, wofür sie geboren wurde." Ebenjene Abenteuerlichkeiten haben mich schon in viele Schwierigkeiten gebracht, welche mir endgültig zu teuer geworden sind.