Belagerung des Klosters

Nachdem die Orks mit der Stadt fertig waren, gab es nur noch einen Ort auf Khorinis der in der Lage war Widerstand zu leisten. Das Kloster der Feuermagier.

War der Feldzug für die Orks, nach der Schlacht im Minental, ein leichtes Spiel gewesen, würden sie sich nun wochenlang die Zähne ausbeißen. Zu Beginn war es ein leichtes für die Feuermagier die einstürmende Infanterie auf der Brücke in lebende Fackeln zu verwandeln. Die meisten schlugen tot auf die Wasseroberfläche und wurden durch die leichte Strömung weggetragen. Der Weg zu Kloster war unpassierbar für größeres Belagerungsgerät, so mussten die Orks sich der Bäume vor Ort bedienen.

Es dauerte eine Ewigkeit, um unter dieser massiven Gegenwehr ein Katapult zu fertigen. Eine Belagerung, dies wollten die Orks von Anfang an vermeiden, nun hatten sie keine andere Option mehr. Tag und Nacht, über Wochen regnete es Steine auf das Kloster. Zum Vorteil gereichte den Orks der Schrein von Isgaroth, welcher alsbald als Steinbruch herhalten musste.

Die Jungen und die Unerfahren, sie wurden weiter über die Brücke gehetzt. Es galt die Manavorräte der Feuermagier auszudörren. Die letzte Initiative von Seiten der Magier war die Sprengung der Brücke. Es erkaufte ihnen Zeit. Als Hunger, Müdigkeit und Erschöpfung den Grad der Unerträglichkeit erreicht hatten, war es den Orks gelungen die Brücke passbar zu machen.

Dem nun finalen Sturm hatten man nichts mehr entgegenzusetzen. Im Verlauf der Besatzung wurde das Kloster von Verwilderten in Beschlag genommen, da es nach der Plünderung für die Orks keinen Nutzen mehr hatte.

Pyrokar

Wurde von einen Katapultgeschoss der Orks frühzeitig zu Innos beordert. Die Umstände und die Überreste gereichten nicht für eine anständige Beerdigung.

Serpentes

Nachdem die Pioniere der Orks die Klosterbrücke passbar gemacht hatten, zog er sich mit den Überlebenden in den Klosterkeller zurück. Ein Fehler wie sich zeigte, als ein Orkschamane die Kellerdecke zum Einstürzen brachte. Mit der Zeit die ihm blieb, versuchte er einen Ausweg durch das Gestein zu sprengen. Er versagte und so starben alle die mit ihm gefangen waren, als die Luft vollends verbraucht war.

Ulthar

Verschwand während der Klosterbelagerung mit Hilfe eines unbekannten Teleportzaubers. Dominiques Schild und den Heiligen Hammer nahm er dabei gleich mit. Ob dies in Absprache mit dem Hohen Rat geschah oder er auf eigene Rechnung handelte ist ungewiss.

Parlan

Kam auf die Idee, die Brücke des Klosters zu sprengen. Er starb zusammen mit Serpentes und anderen in den Kellergewölben des Klosters.

Innos Kolossalstatue

Wurde als Kriegsbeute von den Orks in die Heimat verschifft. Dieses Meisterwerk ist für die Menschheit und die Kirche Innos auf ewig verloren.

Das Katapult der Klosterbelagerung

Es gilt nicht als gesichert, aber es ist anzunehmen das die Orks das Katapult demontierten und die Bauteile verwendeten um ein Transportgerüst für die Innosstatue zu fertigen.