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Es ist nicht bekannt, was im Minental passierte, nachdem Hagen besiegt war und die Orks über den Pass setzten. Auch sind keine größeren Unternehmungen der Orks nach der Besatzung in diesen Teil der Insel bekannt geworden. | Es ist nicht bekannt, was im Minental passierte, nachdem Hagen besiegt war und die Orks über den Pass setzten. Auch sind keine größeren Unternehmungen der Orks nach der Besatzung in diesen Teil der Insel bekannt geworden. | ||
Abgerundet wird das | Abgerundet wird das Ganze von den Schauermärchen, die sich einige Spaßvögel ausdachten. Besonderes beliebt war die Geschichte von den Geistern der ehemaligen Gefangenen, die keine Ruhe gefunden haben. | ||
Groß und | Groß und bedrohlich liegt das Tal darnieder. Bisher fand niemand die Muße, sich diesen verödeten Landstrich anzuschauen. | ||
==Die Schlacht ums Minental== | ==Die Schlacht ums Minental== | ||
Als Lord Hagen mit seinem Aufgebot über den Pass setzte war die Belagerung um die Burg bereits entschieden. Die Expedition war von den Orks vollkommen aufgerieben worden | Als Lord Hagen mit seinem Aufgebot über den Pass setzte, war die Belagerung um die Burg bereits entschieden. Die Expedition war von den Orks vollkommen aufgerieben worden. | ||
Der Ausgang des Dramas ist bekannt, jedoch gab es keine Überlebenden auf Seiten der Menschen und so verblieben als Augenzeugen des Geschehens nur die Orks. Hin und wieder prahlten Veteranen dieser Schlacht von | Als Hagen diese Situation erkannte, entschied er nicht weiter ins Tal vorzustoßen, sondern eine Verteidigungsstellung an den verlassenen Minen einzurichten. Die Felswände und der schmale Aufstieg erschienen ihm perfekt um die Orks in einer Position zu konfrontieren, in welcher ihre Übermacht an Bedeutung verlor. | ||
Der Ausgang des Dramas ist bekannt, jedoch gab es keine Überlebenden auf Seiten der Menschen und so verblieben als Augenzeugen des Geschehens nur die Orks. Hin und wieder prahlten Veteranen dieser Schlacht von ihrem Geschick im direkten Zweikampf gegen einen Paladin. Es scheint, dass es den Orks in kurzer Zeit gelungen war, die Erhöhung in einem riesigen Gewaltakt zu überwinden und so Hagens Strategie eines zermürbenden Stellungskrieges zu nichte machten. Des Höhenvorteils beraubt und im direkten Nahkampf hatte der Heereszug seine Chancen verspielt. | |||
==Lord Garond== | ==Lord Garond== | ||
Wurde mit seiner Expedition in der Burg schlussendlich ausgehungert. Es ist davon auszugehen das er auch dort sein Ende fand. Gelangte nach dem Tode während der Besatzung zu zweifelhaften Ruhm. Man verlieh ihm den Beinahmen "der Glücklose" und er wurde als größte Fehlbesetzung der Geschichte verunglimpft. Manch einem erleichterte es das Los, das man das eigene persönliche Unglück einer einzelnen Person zuschreiben konnte. | Wurde mit seiner Expedition in der Burg schlussendlich ausgehungert. Es ist davon auszugehen, das er auch dort sein Ende fand. Gelangte nach dem Tode während der Besatzung zu zweifelhaften Ruhm. Man verlieh ihm den Beinahmen "der Glücklose" und er wurde als größte Fehlbesetzung der Geschichte verunglimpft. Manch einem erleichterte es das Los, das man das eigene persönliche Unglück einer einzelnen Person zuschreiben konnte. | ||
==Lord Hagen== | ==Lord Hagen== | ||
Seine letzte Handlung als Stadtkommandant war die gezielte Streuung von Desinformation unter der | Seine letzte Handlung als Stadtkommandant war die gezielte Streuung von Desinformation unter der Bevölkerung, um eine um sich greifende Panik zu unterbinden. Er ließ verkünden, dass die Esmeralda die Insel in südlicher Richtung umschiffen würde, da es dem ehrenwerten Kommandanten Garond gelungen wäre, die Bedrohung im Minental zu beseitigen und man an der dortigen Küste das Magische Erz verladen würde. Dies wäre zeit- und kostensparender als der Landweg und schon in wenigen Wochen würde man mit dem Erz auf dem Festland eine Entscheidung herbeiführen können, die den II. Orkkrieg beenden würde. | ||
Der Heereszug, der die Stadt verließ, tat dies von offizieller Seite her, um den Bauernaufstand niederzuschlagen. Das dieser Tross in keinem Verhältnis zum Aufgebot der Söldner stand, wurde nicht weiter erwähnt. Fraglich, ob alle Bewohner der Stadt dieser Propaganda glauben schenkten. Larius tat es gewiss nicht. | |||
Nachdem Larius von Lord Hagen wieder mit seinen Amtsgeschäften betraut wurde, zielten seine Absichten darauf ab, die Stadt für eine Belagerung vorzubereiten. | |||
Lord Hagen fand im Minental sein Ende, als der Heereszug den Orks an den verlassenen Minen unterlag. | |||
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Version vom 29. Februar 2016, 11:51 Uhr
Das verwaiste Tal
Es ist nicht bekannt, was im Minental passierte, nachdem Hagen besiegt war und die Orks über den Pass setzten. Auch sind keine größeren Unternehmungen der Orks nach der Besatzung in diesen Teil der Insel bekannt geworden.
Abgerundet wird das Ganze von den Schauermärchen, die sich einige Spaßvögel ausdachten. Besonderes beliebt war die Geschichte von den Geistern der ehemaligen Gefangenen, die keine Ruhe gefunden haben.
Groß und bedrohlich liegt das Tal darnieder. Bisher fand niemand die Muße, sich diesen verödeten Landstrich anzuschauen.
Die Schlacht ums Minental
Als Lord Hagen mit seinem Aufgebot über den Pass setzte, war die Belagerung um die Burg bereits entschieden. Die Expedition war von den Orks vollkommen aufgerieben worden.
Als Hagen diese Situation erkannte, entschied er nicht weiter ins Tal vorzustoßen, sondern eine Verteidigungsstellung an den verlassenen Minen einzurichten. Die Felswände und der schmale Aufstieg erschienen ihm perfekt um die Orks in einer Position zu konfrontieren, in welcher ihre Übermacht an Bedeutung verlor.
Der Ausgang des Dramas ist bekannt, jedoch gab es keine Überlebenden auf Seiten der Menschen und so verblieben als Augenzeugen des Geschehens nur die Orks. Hin und wieder prahlten Veteranen dieser Schlacht von ihrem Geschick im direkten Zweikampf gegen einen Paladin. Es scheint, dass es den Orks in kurzer Zeit gelungen war, die Erhöhung in einem riesigen Gewaltakt zu überwinden und so Hagens Strategie eines zermürbenden Stellungskrieges zu nichte machten. Des Höhenvorteils beraubt und im direkten Nahkampf hatte der Heereszug seine Chancen verspielt.
Lord Garond
Wurde mit seiner Expedition in der Burg schlussendlich ausgehungert. Es ist davon auszugehen, das er auch dort sein Ende fand. Gelangte nach dem Tode während der Besatzung zu zweifelhaften Ruhm. Man verlieh ihm den Beinahmen "der Glücklose" und er wurde als größte Fehlbesetzung der Geschichte verunglimpft. Manch einem erleichterte es das Los, das man das eigene persönliche Unglück einer einzelnen Person zuschreiben konnte.
Lord Hagen
Seine letzte Handlung als Stadtkommandant war die gezielte Streuung von Desinformation unter der Bevölkerung, um eine um sich greifende Panik zu unterbinden. Er ließ verkünden, dass die Esmeralda die Insel in südlicher Richtung umschiffen würde, da es dem ehrenwerten Kommandanten Garond gelungen wäre, die Bedrohung im Minental zu beseitigen und man an der dortigen Küste das Magische Erz verladen würde. Dies wäre zeit- und kostensparender als der Landweg und schon in wenigen Wochen würde man mit dem Erz auf dem Festland eine Entscheidung herbeiführen können, die den II. Orkkrieg beenden würde.
Der Heereszug, der die Stadt verließ, tat dies von offizieller Seite her, um den Bauernaufstand niederzuschlagen. Das dieser Tross in keinem Verhältnis zum Aufgebot der Söldner stand, wurde nicht weiter erwähnt. Fraglich, ob alle Bewohner der Stadt dieser Propaganda glauben schenkten. Larius tat es gewiss nicht.
Nachdem Larius von Lord Hagen wieder mit seinen Amtsgeschäften betraut wurde, zielten seine Absichten darauf ab, die Stadt für eine Belagerung vorzubereiten.
Lord Hagen fand im Minental sein Ende, als der Heereszug den Orks an den verlassenen Minen unterlag.