Orks: Unterschied zwischen den Versionen

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==Geschichte von Interesse==
==Vor langer Zeit==
Xardas berichtete vom letzten, wutentbrannten Schrei des Schläfers, der die Armeen des Finsternis in Bewegung gesetzt hat. "Kommt! Und sie kamen. Alle. Sogar die Drachen."
Xardas berichtete vom letzten, wutentbrannten Schrei des Schläfers, der die Armeen des Finsternis in Bewegung gesetzt hat. Seine letzer Befehl war "Kommt!" Und sie kamen. Alle. Sogar die Drachen.


Ur-Shak erzählte davon, dass er von seinem Dorf verbannt wurde, weil er vor den Gefahren des Schläfers warnen wollte.
Ur-Shak erzählte davon, dass er von seinem Dorf verbannt wurde, weil er vor den Gefahren des Schläfers warnte.
Genau diese Gefahr, von der er sprach, setzte schon nach der Vollendung des Schläfertempels ein.
Genau diese Gefahr, von der er sprach, setzte schon nach der Vollendung des Schläfertempels ein.


Wie wir aus Überlieferungen wissen, verrichteten Menschensklaven die Bauarbeiten für die Orks. Es gab also schon in dieser Zeit Sklaven bei den Orks.
Wie wir aus Überlieferungen wissen, verrichteten Menschensklaven die Bauarbeiten für die Orks. Es gab also schon in dieser Zeit Sklaven bei den Orks.


Die Vorgeschichte des Ganzen war, dass die fünf mächtigen Orkschamanen unbegrenzte Macht für ihr Volk wollten, um einen ebenbürtigen Feind zu vernichten.
Vor vielen hundert Jahren beschwörten fünf Orkschamanen einen uralten Erzdämonen, um ihrem Clan die Macht zu verleihen, ihre Feinde zu vernichten.


Dafür bauten sie den Schläfertempel, ein Dimensionstor, und lernten die Beschwörungsrituale um den Schläfer heraufzubeschwören. Dieser half ihnen dann auch, einen Feind zu besiegen, doch es ist ungewiss, wer dieser gewesen ist.
Sie erbauten ihm einen unterirdischen Tempel, dessen Zugang in der Orkstadt liegt. Diese Arbeiten verrichteten menschliche Sklaven und Orkarbeiter. Tief unter der Erde war eine natürliche Höhle, die aber nicht weiter erforscht war. Diese wurde erweitert und mit Fallen und Rätseln ausgestattet. Niemand von den Arbeitern wusste, wofür er wirklich gebaut wurde. Selbst die Tempelwächter derer waren den Machenschaften der Orkschamenen ungewiss.


Als der Tempel fertiggestellt war, riss der Schläfer die fünf Herzen der Orkschmanen an sich und manifestierte sich so in der Welt. Die Orkschamanen und alle Arbeiter wurden zu willenlosen, untoten Schergen des Schläfers.
Viele Opfer mussten gebracht und viele Monde mussten ausgehaart werden, um den Tempel zu errichten. Doch die Mühen sollten sich lohnen.


Ein Großteil der Orkenklave um den Schläfertempel war davon nicht begeistert, vielmehr verängstigt, und wollte nach diesem Ereignis von der Insel verschwinden, was sie auch taten. Somit verbliebt nur eine kleine Orkenklave im Minental, wie wir sie kennen.
Als der Tempel in seinen Grundfesten fertiggestellt war und die Zeit reif war, wurde der Erzdämon mit einem Dimensionstor beschwören. Undankbarerweise entriss er ihre Herzen und verfluchte sie zu ewigem Untotendasein.


Die besagte abgespaltete Orkenklave machte sich auf, ein neues Zuhause zu finden. Hierbei vertrauten sie auf die Weisung Beliars, denn sie konnten den Schläfer nicht mehr als ihren Meister ansehen. Die Angst, auch zu Untoten zu werden, war für sie keine heilige Aufgabe oder Pflicht.
Er ließ die Herzschreine erbauen, die als eine Art Dimensionsanker für ihn dienen. So manifestierte er sich in der Sphäre Adanos. In der Welt, wie wir sie kennen.


Durch Beliars Weisung fanden sie einen Flech, an dem sie bleiben konnten: Die Nordlande nördlich von Nordmar. Von den Menschen unbeachtet, konnten sie sich dort niederlassen und gedeihen.
Die Arbeiten am Tempel wurden fortgesetzt und der Erzdämon wurde von den Orks verehrt und vergöttert. Er sollte ihnen helfen, ihre Feinde zu bezwingen. "Unsere Feinde sind seine Feinde. Sein Leid ist unser Leid."


Es vergingen Jahrhunderte und diese zwei Orkenklaven entwickelten sich unterschiedlich weiter. Sie vergaßen womöglich, das es die andere Enklave überhaupt gab.
Und so kam der Tag, wo der Erzdämon seine uralte Macht nutzte, um die Feinde seiner Untergebenen zu zerschmettern. Die immer schneller vorrückende Armee der Menschen wurde vernichtend geschlagen. Ein unbezwingbarer Feldherr der Menschen, der die sagenumwobene Klinge Uriziel und die Erzrüstung trug, wurde besiegt. Seine Klinge konnte von den Orks geborgen und in die Obhut von einem der nun untoten Hohepriestern gegeben, der sie dort versteckte.
 
Ihr Gepriesener hatte die Feinde der Orks besiegt. Nun verfluchte er alle zu untotem Leben. Ob menschliche Sklaven, Orkarbeiter oder Tempelwächter. Sie alle waren die ganze Zeit nur seine blinden Marionetten gewesen. Nun dienten sie ihm auch im Tode weiter.
 
Die Erde fing an zu beben und die Bewohner der obigen Orkstadt erfuhren von diesem schrecklichen Ereignis. Sie verstanden nicht, wieso der Erzdämon so etwas tuen sollte. Was hatten die Orkschamanen getan, um ihn zu so etwas zu bringen?
 
Doch für Erklärungen blieb keine Zeit. Der Erzdämon wollte sich alle Seelen in der Stadt Untertan machen. Die Angst, auch zu Untoten zu werden, war für sie keine heilige Aufgabe oder Pflicht. So blieb den Orks keine andere Wahl als den Tempel zu verschließen.
 
Ein Großteil der Orks machte sich schnurstracks auf, von diesem verfluchten Ort zu verschwinden. Diese Orkenklave konnten sich nicht mehr auf die Weisungen ihres Erlösers verlassen. Dieser hatte sie verraten und benutzt.
 
So zog diese Orkenklave in Richtung des östlichen Ufer des Mintentals, um ein neues Zuhause zu finden. Ihre Abhängigkeit von Beliar zeigte sich hier, auch wenn ein Wesen seiner Schöpfung sie erst in diese Lage gebracht hatte.
 
Durch Beliars Weisung fanden sie einen Fleck, an dem sie bleiben konnten: Die Nordlande nördlich von Nordmar. Von den Menschen unbeachtet, konnten sie sich dort niederlassen und gedeihen.
 
Die verbliebene Khorinis-Enklave der Orks versuchte einen Weg zu finden, ihren Erlöser zu besänftigen.
 
Dann geschah es. Das Beben verstummte. Die Hohepriester waren sich sicher, ihre Methoden hatten gewirkt. Doch das ist nur ihr Glaube.
 
Der Erzdämon wurde in einen tausendjährigen Schlaf gebracht, da Beliar ihn als seinen Avatar auserkoren hatte. Doch der Dämon war eines von zwei Wesen, welches unter der Weisung Beliars stand.
 
Was genau das zweite Wesen war, welches Beliar in die Sphäre Adanos geschickt hatte, ist unbekannt. Adanos ließ eine Flut über das unbekannte Jharkendar kommen, um dieses Wesen von der Welt fortzuspülen, da nur alle tausend Jahre nur ein Avatar von Innos und Beliar bestimmt werden darf.
 
Daraufhin wurde der Schläfer, wie er nun genannt wird, in einen tausendjährigen Schlaf versetzt, um Beliar zu strafen. Nach dieser Zeit wären die Sternenkonstellationen wieder gut, einen Avatar zu wählen.
 
Die Orks verschlossen den Tempel und bringen ihm seitdem Opfer, um ihn zu besänftigen.
 
Es vergingen Jahrhunderte und diese zwei Orkenklaven entwickelten sich unterschiedlich weiter. Sie vergaßen womöglich, dass es die andere Enklave überhaupt gib.
Die Khorinis-Enklave blieb dem Schläfer treu und vergötterten ihn als mächtigen Krushak. Ihre spirituelle Ebene erhöhte sich immens. Ihre restlichen Grundlagen blieben unberührt.
Die Khorinis-Enklave blieb dem Schläfer treu und vergötterten ihn als mächtigen Krushak. Ihre spirituelle Ebene erhöhte sich immens. Ihre restlichen Grundlagen blieben unberührt.


Dagegen entwickelte sich die Nordland-Enklave zu einem stark ausgeprägten Kriegerstamm, der in dieser Zeit immer noch Beliar diente und mehrere Kriege mit den Menschen gestritten hatte.  
Dagegen entwickelte sich die Nordland-Enklave zu einem stark ausgeprägten Kriegerstamm, der in dieser Zeit immer noch Beliar ehrte und mehrere Kriege mit den Menschen bestritten hatte.  


Diese Nordland-Enklave wurde vom Befehl des Schläfers in Form von Visionen heimgesucht, der sie sich nicht entziehen konnten. Ihre Bindung zu Beliar machte es dem Schläfer leicht, diese Orks in seine Armee einzugliedern.
Diese Nordland-Enklave wurde vom Befehl des Schläfers in Form von Visionen heimgesucht, der sie sich nicht entziehen konnten. Ihre Bindung zu Beliar machte es dem Schläfer leicht, diese Orks in seine Armee einzugliedern.
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Sie kamen mit Kriegsschiffen, schickten Späher aus und sie sahen es mit eigenen Augen. Die Visionen bestätigten sich.
Sie kamen mit Kriegsschiffen, schickten Späher aus und sie sahen es mit eigenen Augen. Die Visionen bestätigten sich.


Menschen waren im Tal und förderten Erz. Es musste eingegriffen werden. Sie belagerten die von Menschen übernommene Burg des Minentals, welche immer noch mit dem groß angelegten Außenring des früheren Alten Lagers ausgestattet war und errichteten einen Holzwall im Osten, um ihre Armee dahinter aufzubauen.  
Menschen waren im Tal und förderten Erz. Es musste eingegriffen werden. Sie belagerten die von Menschen übernommene Burg des Minentals, welche immer noch mit dem groß angelegten Außenring des früheren Alten Lagers ausgestattet war.
Die Orks bedienten sich an den Wäldern der östlichen Küstenregion, um ihren Wall zu errichten.
 
Die Orks bedienten sich an den Wäldern der östlichen Küstenregion, um ihren Wall zu errichten und ihre Armee dahinter aufzubauen.  


Garond war in einer Zwickmühle. Orks belagerten seine Burg und er hatte keinen Kontakt mehr zu seinen Schürftrupps. Seine Vorräte wurden immer knapper, seine Mannschaft immer kleiner und er hatte nichts, aber auch gar nichts an Erz gefördert. Welch ein Desaster.
Garond war in einer Zwickmühle. Orks belagerten seine Burg und er hatte keinen Kontakt mehr zu seinen Schürftrupps. Seine Vorräte wurden immer knapper, seine Mannschaft immer kleiner und er hatte nichts, aber auch gar nichts an Erz gefördert. Welch ein Desaster.


Auch die Khorinis-Enklave unter der Führung von Hosh-Pak wurde von den Visionen des Schläfers heimgesucht. Ihre spirituell starke Bindung zu ihm machte sie zu willenlosen Schergen.
Auch die Khorinis-Enklave unter der Führung von Hosh-Pak wurde von den Visionen des Schläfers heimgesucht. Ihre spirituelle Bindung zu ihm machte sie zu willenlosen Schergen.


So schlossen sich die Khorinis-Enklave der Nordland-Enklave an. Hosh-Pak wurde von den Orks zum Armeeführer ausgerufen, da seine Enklave auf Khorinis heimisch war und sich perfekt im Tal auskannte. Somit konnten beide Enklaven voneinander profitieren.
So schlossen sich die Khorinis-Enklave der Nordland-Enklave an. Hosh-Pak wurde zum Orkanführer ausgerufen, da seine Enklave auf Khorinis heimisch war und sich perfekt im Tal auskannte. Somit konnten beide Enklaven voneinander profitieren.
Sicherlich waren die Khorinis-Orks nicht so stark im Kampf gebildet wie die Nordlandorks, doch konnten sie kämpfen, sollten sie es müssen.
Sicherlich waren die Khorinis-Orks nicht so stark im Kampf gebildet wie die Nordland-Orks, doch konnten sie kämpfen, sollten sie es müssen.


Die Überfahrt, die Belagerung der Burg und der Bau des Orkwalls kostete freilich Zeit. Somit erschien nach drei Monaten der Namenlose Held. Der Heilige Feind, wie die Orks ihn nannten. Er hatte den Schläfer besiegt und nun erschien er erneut. Die Prophezeiungen waren Wirklichkeit geworden.
Die Überfahrt, die Belagerung der Burg und der Bau des Orkwalls kostete freilich Zeit. Somit erschien nach drei Monaten der Namenlose Held. Der Heilige Feind, wie die Orks ihn nannten. Er hatte den Schläfer besiegt und nun erschien er erneut. Die Prophezeiungen waren erneut Wirklichkeit geworden.


Mit dem Eintreffen des Heiligen Feinds fielen auch die Drachen mit ihren Dienerkreaturen, den Echsenmenschen, ins Minental ein. Der frühere Außenring des Alten Lagers wurde dabei vollständig zerstört.
Mit dem Eintreffen des Heiligen Feinds fielen auch die Drachen mit ihren Dienerkreaturen, den Echsenmenschen, ins Minental ein. Der frühere Außenring des Alten Lagers wurde dabei vollständig zerstört.
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Auf seinen Erkundungen durch das Minental fand der Held einige seine alten Freunde wieder, drei an der Zahl. Milten, Diego und Gorn. Nichts können die alleine.
Auf seinen Erkundungen durch das Minental fand der Held einige seine alten Freunde wieder, drei an der Zahl. Milten, Diego und Gorn. Nichts können die alleine.


Zurück in Richtung Khorinis wurde der Held aufgehalten. Suchende versperrten ihn ... blablabla, Mr. Freeman.
Zurück in Richtung Khorinis wurde der Held aufgehalten. Suchende versperrten ihn ... blablabla, Mr. Freeman.
Lord Hagen kriegt Wisch über das Minental, Held dafür Wisch für das Auge Innos. Das Auge Innos ist putt, muss repariert werden. Drei Magier kommen zusammen, reparieren das Auge und alles ist wieder in Ordnung. Also fast.
Lord Hagen kriegt Wisch über das Minental, Held dafür Wisch für das Auge Innos. Das Auge Innos ist putt, muss repariert werden. Drei Magier kommen zusammen, reparieren das Auge und alles ist wieder in Ordnung. Also fast.


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Danach trennten sich ihre Wege wieder.  
Danach trennten sich ihre Wege wieder.  


Der Held besiegte alle Drachen. Dabei erfährt er, das es einen Herr der Drachen gibt. Unwichtiges Gelaber, erstmal zu Oric. Dieser erzählt einem von der Eliminierung des bekannten Orkanführer Hosh-Pak. Der Held hatte eine Aufgabe. Nachdem er Hosh-Pak in Beliars Reich geschickt hatte und Meldung gemacht hatte, suchte er Ur-Shak auf.
Der Held besiegte alle Drachen. Dabei erfährt er, das es einen Herr der Drachen gibt. Unwichtiges Gelaber, erstmal zu Oric. Dieser erzählt einem von der Eliminierung des bekannten Orkanführer Hosh-Pak. Der Held hatte seine Aufgabe. Nachdem er Hosh-Pak in Beliars Reich geschickt hatte und Meldung gemacht hatte, suchte er Ur-Shak auf.


Dieser war an den Zeltplatz von Hosh-Pak gekommen. Er war sehr erzürnt und aufgebracht über die Entscheidung des Helden, seinen früheren Mentor zu töten. Seine Ehre verbot es ihm, den Helden zu töten.
Dieser war an den Zeltplatz von Hosh-Pak gekommen. Er war sehr erzürnt und aufgebracht über die Entscheidung des Helden, seinen früheren Mentor zu töten. Seine Ehre verbot es ihm, den Helden zu töten.


Als neuer Anführer über die Orkarmee auf Khorinis hatte er nun ein neues Bild über die Menschen. Sie sind alle böse. So richtig böse.
Als neuer Orkanführer auf Khorinis hatte er nun ein neues Bild über die Menschen.
Und so verabschiedetet sich Ur-Shak vom Helden. Mit seiner Orkarmee überrannte er nach Ablegen der Esmeralda die gesamte Insel Khorinis.
Und so verabschiedetet sich Ur-Shak vom Helden. Mit seiner Orkarmee überrannte er nach Ablegen der Esmeralda die gesamte Insel Khorinis.



Version vom 29. Mai 2015, 22:21 Uhr

Vor langer Zeit

Xardas berichtete vom letzten, wutentbrannten Schrei des Schläfers, der die Armeen des Finsternis in Bewegung gesetzt hat. Seine letzer Befehl war "Kommt!" Und sie kamen. Alle. Sogar die Drachen.

Ur-Shak erzählte davon, dass er von seinem Dorf verbannt wurde, weil er vor den Gefahren des Schläfers warnte. Genau diese Gefahr, von der er sprach, setzte schon nach der Vollendung des Schläfertempels ein.

Wie wir aus Überlieferungen wissen, verrichteten Menschensklaven die Bauarbeiten für die Orks. Es gab also schon in dieser Zeit Sklaven bei den Orks.

Vor vielen hundert Jahren beschwörten fünf Orkschamanen einen uralten Erzdämonen, um ihrem Clan die Macht zu verleihen, ihre Feinde zu vernichten.

Sie erbauten ihm einen unterirdischen Tempel, dessen Zugang in der Orkstadt liegt. Diese Arbeiten verrichteten menschliche Sklaven und Orkarbeiter. Tief unter der Erde war eine natürliche Höhle, die aber nicht weiter erforscht war. Diese wurde erweitert und mit Fallen und Rätseln ausgestattet. Niemand von den Arbeitern wusste, wofür er wirklich gebaut wurde. Selbst die Tempelwächter derer waren den Machenschaften der Orkschamenen ungewiss.

Viele Opfer mussten gebracht und viele Monde mussten ausgehaart werden, um den Tempel zu errichten. Doch die Mühen sollten sich lohnen.

Als der Tempel in seinen Grundfesten fertiggestellt war und die Zeit reif war, wurde der Erzdämon mit einem Dimensionstor beschwören. Undankbarerweise entriss er ihre Herzen und verfluchte sie zu ewigem Untotendasein.

Er ließ die Herzschreine erbauen, die als eine Art Dimensionsanker für ihn dienen. So manifestierte er sich in der Sphäre Adanos. In der Welt, wie wir sie kennen.

Die Arbeiten am Tempel wurden fortgesetzt und der Erzdämon wurde von den Orks verehrt und vergöttert. Er sollte ihnen helfen, ihre Feinde zu bezwingen. "Unsere Feinde sind seine Feinde. Sein Leid ist unser Leid."

Und so kam der Tag, wo der Erzdämon seine uralte Macht nutzte, um die Feinde seiner Untergebenen zu zerschmettern. Die immer schneller vorrückende Armee der Menschen wurde vernichtend geschlagen. Ein unbezwingbarer Feldherr der Menschen, der die sagenumwobene Klinge Uriziel und die Erzrüstung trug, wurde besiegt. Seine Klinge konnte von den Orks geborgen und in die Obhut von einem der nun untoten Hohepriestern gegeben, der sie dort versteckte.

Ihr Gepriesener hatte die Feinde der Orks besiegt. Nun verfluchte er alle zu untotem Leben. Ob menschliche Sklaven, Orkarbeiter oder Tempelwächter. Sie alle waren die ganze Zeit nur seine blinden Marionetten gewesen. Nun dienten sie ihm auch im Tode weiter.

Die Erde fing an zu beben und die Bewohner der obigen Orkstadt erfuhren von diesem schrecklichen Ereignis. Sie verstanden nicht, wieso der Erzdämon so etwas tuen sollte. Was hatten die Orkschamanen getan, um ihn zu so etwas zu bringen?

Doch für Erklärungen blieb keine Zeit. Der Erzdämon wollte sich alle Seelen in der Stadt Untertan machen. Die Angst, auch zu Untoten zu werden, war für sie keine heilige Aufgabe oder Pflicht. So blieb den Orks keine andere Wahl als den Tempel zu verschließen.

Ein Großteil der Orks machte sich schnurstracks auf, von diesem verfluchten Ort zu verschwinden. Diese Orkenklave konnten sich nicht mehr auf die Weisungen ihres Erlösers verlassen. Dieser hatte sie verraten und benutzt.

So zog diese Orkenklave in Richtung des östlichen Ufer des Mintentals, um ein neues Zuhause zu finden. Ihre Abhängigkeit von Beliar zeigte sich hier, auch wenn ein Wesen seiner Schöpfung sie erst in diese Lage gebracht hatte.

Durch Beliars Weisung fanden sie einen Fleck, an dem sie bleiben konnten: Die Nordlande nördlich von Nordmar. Von den Menschen unbeachtet, konnten sie sich dort niederlassen und gedeihen.

Die verbliebene Khorinis-Enklave der Orks versuchte einen Weg zu finden, ihren Erlöser zu besänftigen.

Dann geschah es. Das Beben verstummte. Die Hohepriester waren sich sicher, ihre Methoden hatten gewirkt. Doch das ist nur ihr Glaube.

Der Erzdämon wurde in einen tausendjährigen Schlaf gebracht, da Beliar ihn als seinen Avatar auserkoren hatte. Doch der Dämon war eines von zwei Wesen, welches unter der Weisung Beliars stand.

Was genau das zweite Wesen war, welches Beliar in die Sphäre Adanos geschickt hatte, ist unbekannt. Adanos ließ eine Flut über das unbekannte Jharkendar kommen, um dieses Wesen von der Welt fortzuspülen, da nur alle tausend Jahre nur ein Avatar von Innos und Beliar bestimmt werden darf.

Daraufhin wurde der Schläfer, wie er nun genannt wird, in einen tausendjährigen Schlaf versetzt, um Beliar zu strafen. Nach dieser Zeit wären die Sternenkonstellationen wieder gut, einen Avatar zu wählen.

Die Orks verschlossen den Tempel und bringen ihm seitdem Opfer, um ihn zu besänftigen.

Es vergingen Jahrhunderte und diese zwei Orkenklaven entwickelten sich unterschiedlich weiter. Sie vergaßen womöglich, dass es die andere Enklave überhaupt gib. Die Khorinis-Enklave blieb dem Schläfer treu und vergötterten ihn als mächtigen Krushak. Ihre spirituelle Ebene erhöhte sich immens. Ihre restlichen Grundlagen blieben unberührt.

Dagegen entwickelte sich die Nordland-Enklave zu einem stark ausgeprägten Kriegerstamm, der in dieser Zeit immer noch Beliar ehrte und mehrere Kriege mit den Menschen bestritten hatte.

Diese Nordland-Enklave wurde vom Befehl des Schläfers in Form von Visionen heimgesucht, der sie sich nicht entziehen konnten. Ihre Bindung zu Beliar machte es dem Schläfer leicht, diese Orks in seine Armee einzugliedern.

Die Visionen zeigten das Minental von Khorinis mit der Burg und Menschen, die Erz förderten. Somit machten sich diese auf Richtung Khorinis, ins Minental. Ihre alte Heimat. Sie kamen mit Kriegsschiffen, schickten Späher aus und sie sahen es mit eigenen Augen. Die Visionen bestätigten sich.

Menschen waren im Tal und förderten Erz. Es musste eingegriffen werden. Sie belagerten die von Menschen übernommene Burg des Minentals, welche immer noch mit dem groß angelegten Außenring des früheren Alten Lagers ausgestattet war.

Die Orks bedienten sich an den Wäldern der östlichen Küstenregion, um ihren Wall zu errichten und ihre Armee dahinter aufzubauen.

Garond war in einer Zwickmühle. Orks belagerten seine Burg und er hatte keinen Kontakt mehr zu seinen Schürftrupps. Seine Vorräte wurden immer knapper, seine Mannschaft immer kleiner und er hatte nichts, aber auch gar nichts an Erz gefördert. Welch ein Desaster.

Auch die Khorinis-Enklave unter der Führung von Hosh-Pak wurde von den Visionen des Schläfers heimgesucht. Ihre spirituelle Bindung zu ihm machte sie zu willenlosen Schergen.

So schlossen sich die Khorinis-Enklave der Nordland-Enklave an. Hosh-Pak wurde zum Orkanführer ausgerufen, da seine Enklave auf Khorinis heimisch war und sich perfekt im Tal auskannte. Somit konnten beide Enklaven voneinander profitieren. Sicherlich waren die Khorinis-Orks nicht so stark im Kampf gebildet wie die Nordland-Orks, doch konnten sie kämpfen, sollten sie es müssen.

Die Überfahrt, die Belagerung der Burg und der Bau des Orkwalls kostete freilich Zeit. Somit erschien nach drei Monaten der Namenlose Held. Der Heilige Feind, wie die Orks ihn nannten. Er hatte den Schläfer besiegt und nun erschien er erneut. Die Prophezeiungen waren erneut Wirklichkeit geworden.

Mit dem Eintreffen des Heiligen Feinds fielen auch die Drachen mit ihren Dienerkreaturen, den Echsenmenschen, ins Minental ein. Der frühere Außenring des Alten Lagers wurde dabei vollständig zerstört. Garond war mit seinem Latein fast am Ende, doch der Held half ihm freilichst.

So konnte er alle vorhandenen Erzkisten ausfindig machen und sich den Wisch von Garond sichern. Begeistert war der Expeditionsführer nicht, doch das ist eine andere Geschichte. Auf seinen Erkundungen durch das Minental fand der Held einige seine alten Freunde wieder, drei an der Zahl. Milten, Diego und Gorn. Nichts können die alleine.

Zurück in Richtung Khorinis wurde der Held aufgehalten. Suchende versperrten ihn ... blablabla, Mr. Freeman. Lord Hagen kriegt Wisch über das Minental, Held dafür Wisch für das Auge Innos. Das Auge Innos ist putt, muss repariert werden. Drei Magier kommen zusammen, reparieren das Auge und alles ist wieder in Ordnung. Also fast.

Held kehrt zurück ins Minental und fand auf seinem Streifzug gegen die Drachen seinen Orkfreund Ur-Shak wieder. Beide waren heilfroh, sich wieder zusehen. Danach trennten sich ihre Wege wieder.

Der Held besiegte alle Drachen. Dabei erfährt er, das es einen Herr der Drachen gibt. Unwichtiges Gelaber, erstmal zu Oric. Dieser erzählt einem von der Eliminierung des bekannten Orkanführer Hosh-Pak. Der Held hatte seine Aufgabe. Nachdem er Hosh-Pak in Beliars Reich geschickt hatte und Meldung gemacht hatte, suchte er Ur-Shak auf.

Dieser war an den Zeltplatz von Hosh-Pak gekommen. Er war sehr erzürnt und aufgebracht über die Entscheidung des Helden, seinen früheren Mentor zu töten. Seine Ehre verbot es ihm, den Helden zu töten.

Als neuer Orkanführer auf Khorinis hatte er nun ein neues Bild über die Menschen. Und so verabschiedetet sich Ur-Shak vom Helden. Mit seiner Orkarmee überrannte er nach Ablegen der Esmeralda die gesamte Insel Khorinis.

Morra

Das orkische Wort für Mensch als auch Sklave. Eines der wenigen, das einen Weg in den Wortschatz der Menschen auf Khorinis fand.

Orksöldner

Menschen die in den Reihen der Orks kämpfen. Erschien den Orks auf Khorinis anscheinend nicht Zweckdienlich, wieso auch. Die Insel war vollumfänglich unter der Kontrolle der Orks, die paar Scharmützel mit den "Verwilderten" wurden unter Kollateralschäden verbucht. Eventuell war das Oberkommando der Orks auch einfach zu konservativ. Wir werden es wohl nie ganz wissen.

Arenakämpfe

Ein weiterer Kulturimport der Orks. Nichts beglückt einen Orksoldaten mehr, als wenn der Morra auf den er seine Wette platzierte siegreich aus dem Getümmel emporsteigt. Es ist drauf hinzuweisen das es sich bei tödlichen Konfrontation in der Arena um Unfälle handelte. Auch die Gerüchte das Sklaven in Massenschlachten aufeinander gehetzt wurden sind nicht stimmig. Es handelte sich zumeist um Zweikämpfe, die klar definierten Regeln unterlagen. Viele Sklaven partizipierten freiwillig an diesen Veranstaltungen um sich so erhöhte Rationen zu sichern. Gleichsam musste gute Kämpfer auch weniger körperlich belastenden Arbeiten nachgehen.