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| =Frauenzimmer=
| | Der Rest der Texte. |
| Dichtkunst von der Insel
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| Der war ein Fräulein, das konnt nicht Treu sein
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| Da hat Sie betrogen, die Männer belogen
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| Ziemlich gerissen, niemand wird sie vermissen
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| Mann fand Sie tot, bei den Schafen im Kot
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| =Onars Tagebuch=
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| Das Buch lag lange im Dreck, kaum zu entziffern.
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| Tag .....
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| ..... Der Kerl erdreiste sich wirklich mich nach Sold zu fragen. Ich habe disen Nichtsnutz vom Hof gejagt. Soll er Drachen jagen. Drachenjäger, habe nie eine lächerlichere Gestalt gesehen.....
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| Tag 115
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| ....Sentenza....
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| Tag 131
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| Sentenza ist drei Tage überfällig. Ich hoffe Elena geht es gut. Fraglich wie lange ich es noch mit diesem nervigen Frauenzimmer in diesem Erdloch aushalte.
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| Tag 133
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| Mein Grim stirbt nicht mit mir. Wir rechnen später ab Sentenza.
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| =Jarvis Tagebuch=
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| Viele Seiten fehlen, der Buchrücken ist angesengt.
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| Tag 877
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| Schweine. Elende Saubande. Torlof und Lee haben sich über Nacht abgesetzt und der Schmied ist auch nicht auffindbar. Ich muss mit Cord sprechen, Sentenza und Raoul denken anscheinend sie können die große Fresse haben.
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| Tag 878
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| Gorn und Wolf sind auch nicht auffindbar. Schlecht, das ist sehr schlecht.
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| Tag 884
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| Sentenza ging heute zu Onar und hat ihm mitgeteilt das er ab nun uns Söldnern vorstehe. Lächerlich. Ich werd das Schwein auf den Feldern verscharren. Cord, Patrick, Buster, Ich. Khaled und Dar sind wohl mehr oder minder neutral. Auf Cipher brauch ich nicht bauen, bezweifle das er das Minental überlebt hat. Fester, Raoul, Sentenza natürlich. Wird nicht einfach.
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| Tag 886
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| Patrick hats hinter sich. Das Schwein ist gerissener als ich dachte. Ich kann mit kein weiteres Zögern leisten.
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| Tag 891
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| Dar hat sich in die Stadt verpisst. Ein Mistvieh weniger.
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| Tag 892
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| Wollt ihr mich verarschen? Die Grünhäute haben den Pass genommen. Zeit, die Beine in die Hand zu nehmen.
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| =Alte Inventarliste=
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| 30 x Weizen, Ballen
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| 46 x Schafe, Lebend
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| 45 x Mehl, Säcke
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| 3 x Rohstahl, Kisten
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| 20 x Käse, Räder
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| 4 x Äpfel, Kisten
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| =Brief von Onar=
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| Ich habe deinen Spielchen langsam satt Sekob. Solange dein Arsch auf meinem Land siedelt wirst du deine Schuld mir gegenüber begleichen. Ich habe an jeder Hand 10 Knechte die alles dafür geben würden, deine Pacht zu übernehmen. Der nächste Söldner den ich schicken muss, wird nicht so nett sein.
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| Onar
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| =Fernandos Tagebuch=
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| Tag 73
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| "Auf Befehl des ehrenwerten Statthalters....."
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| Amnestie, ich dachte schon ich müsste auf Dauer in dieser miefigen Zelle ausharren.
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| Tag 74
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| Ich lach mich tot, Gebrandt wohnt jetzt in einem Loch im Hafenviertel. Stünden die Dinge besser, ich könnte mich köstlich amüsieren.
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| Tag 75
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| Die Hotelschickse erzählte von einer dritten Möglichkeit die Stadt zu verlassen, direkt unter den Füßen der Orks vorbei in die Freiheit. Sie wollte Gold. Innos weiß das ich nicht zu Wohlstand kam weil ich Großzügig war. Zwei Tritte ins Gesicht machten das Frauenzimmer gefügig.
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| Tag 76
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| Elende Hure. Sie hat mich in die Irre geführt und ist in den Schatten entschwunden. Wie ein betrunkener irre ich durch diesen Unrat.
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| =Die Drachenjäger=
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| Nie brachte die Zucht des Kampfes größere Krieger auf Khorinis hervor als die Drachenjäger. Männer einfachen Standes, ihr Wille unbeugsam wie Stein. Selbstlos traten sie aus unserer Mitte, als die Drachen zurückkehrten. Ein jeder von ihnen durch Innos berufen. Gold und Titel bedeutete ihnen nichts, guter Stahl und die Blutlust waren ihr einziges Heil. Sie zogen aus ins Minental, unsere guten Wünsche und unseren Dank im Gepäck. Mit dem sengenden Zorn Innos' schlugen sie die Reihen der Orks, die von den Drachen zu ihren Dienerkreaturen berufen worden waren. Hunderte mussten fallen, bis der Weg bereitet war den Hort eines Drachen zu erblicken. Groß wie ein Gasthaus, Zähne scharf wie Rasiermesser, Schuppen, die kein Pfeil zu brechen vermochte, Flügel, deren Spann die Sonne verdunkelten. Die alten Legenden waren wahr, nie hatte man fürchterlicheres gesehen. Doch die Drachen unterlagen, alle. Wochenlang kämpften sich die Drachenjäger durch das Minental, ein öder Landstrich, verheert durch das Drachenfeuer. In ihrem Blut badeten die Jäger, auf das kein Pfeil sie mehr vermochte zu wunden. Aus den Schuppen der Bestien und dem magischen Erz der Insel schmiedeten sie Rüstungen. Rüstungen die selbst die Götter neideten. Die Wucht eines Schlages verging an ihren Panzerplatten, jeglicher Magie und Hexenwerk vermochten diese Harnische zu trotzen. Über das Meer verschwanden die Drachenjäger, sie segelten in den Osten. Das Ende der Welt zu finden und alle Drachen auf Morgrad zu richten.
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| =Unangenehme Wahrheiten=
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| Ersteres ist festzustellen das die mündlichen Überlieferungen über die Drachenjäger in keinster Weise belegbar sind. Meist handelt es sich nicht um Augenzeugenberichte, sondern um frei erfundene Geschichten von den Ergeignissen die sich im Minental zugetragen haben sollen. Zweitens konnte nirgens Verweise auf die Drachenjäger gefunden werden, weder in den Resten der Stadtchronik, noch in privaten Aufzeichnungen. Kein einziger Name eines Drachenjägers wurde für die Nachwelt gesichert, es ist nicht einmal klar wieviele Drachenjäger es wirklich gab. Es ist davon auszugehen das diese Scharlatarne bereits in der Vergangenheit enttarnt wurden und von der Bevölkerung keine weiteres Aufheben um Sie gemacht wurden. Drittens konnte nie belegt werden das je ein Drache durch Sie getötet wurde. Weder sind ihre legendären Rüstungen auffindbar die angeblich aus Drachenschuppen gefertigt wurden, noch existieren Knochen oder andere Belege die die Existenz von Drachen bezeugen könnten. Viertens ist der Umstand der Rückkehr der Drachen. Es gibt keine Belege für ihre Existenz, nur Erwähnungen in den Schritrollen der Paladine. Wirre Berichte aus zweiter Hand, eines gewissen Garond. Es ist anzunehmen das Garond und Garond der Glücklose ein und die selbe Person sind. Eine erfundene Geschichte eines greisen Ritters, der damit versuchte sein eigenes Unvermögen und das scheitern der Paladinexpedition zu rechtfertigen. Gleichwohl auch versagte er bei der Verteidung der Küstengebiete, so das die Orks dort ihren ersten Sieg auf der Insel erringen konnten. Es ist festzustellen, die Rückkehr der Drachen war ein Jahrhundertschwindel, es hat nie Drachen im Minental gegeben. Es ist festzustellen das es sich bei den Drachenjägern nicht um ehrbare Krieger handelte. Es waren gemeinhin Tagediebe und Verbrecher, die sich schlechtgerüstet aufmachten die letzten Schätze der Minenkolonie zu stehlen. Sie betrogen das einfache Volk, pressten ihnen Vorräte ab und verschwanden in die Berge der ehemaligen Strafkolonie, sich rettend vor der später kommenden Invasion.
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| =Garond der Glücklose=
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| Dichtkunst von der Insel
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| Warst schon mal im Minental? Erz gibts dort überall.
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| Außer für Garond, der findet nichts.
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| =Wie freye ich ein Frauenzimmer?=
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| Hat schon bei Großvater Wunder geholfen.
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| Die Grundlagen
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| So dem Herrn sei gewiss, nie war es einfacher zu freyen ein Weibsvolk. Der herrschen Krieg und ists nicht absehbar zu enden. So trinket einen auf König Rhobar bevor Ihr gehet zur Werbung. Ist gibts mehr Frauen wie Männer unserer Tags und euch ein Scavenger das Gesicht zerpickt so ists Erfolg euch doch gesichert.
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| Das Frauenzimmer
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| Frau ist Schön und Geistlos zugleich. Der Herr versuche garnicht erst ihr wirres Tun zu verstehen. Der meist das Weibe ist selber da ganz verwirrt und versteht nicht ganz was um Sie herum sich zutrug. Wäre Sie nicht nütze zum Kinder und Haushalt machen, Mann hätte Sie sicherlich schon bei Zeiten alle totgeschlagen. Es empfiehlt sich Frau gewaschen zu begegnen, so er gar übel aus dem Maul stinkt empfiehlt sich ein Besuch beim Alchemisten. So mit dem Alchemisten Ihr immer gut beraten. Viele Weisen kennt er den Gestank von Geschwüren und offenen Wunden zu vernebeln. So Frau ist ein geschwätziges Ding und ist ganz vernarrt auf das gesprochene Wort. So Ihr macht Aufwartung, ein Gespräch mit eurer Liebsten ist Pflicht. Die mutigen gar fordern das Weib denn Abends zum Tanz. Dreht Sie wild im Kreise, so Sie ganz benommen wird gefügig euch gemacht. Sicher fasst ihr auf den Arsch beim Tanz, die Güte eines Dinges sollte sorgfältig zur Prüfung ausgelegt sein.
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| Das junge Frauenzimmer
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| Die jungen Dinger sind herrlich unbedarft. Naiv hängen Sie an jedem eurer Worte. So Ihr könnt Ihnen alles versprechen, doch hütet euch Erwartungen zu schüren die euch später zum Abfall gereichen. Der Sie jung und wohl anzusehen Ihr werdet haben viele Nebenbuhler. Dem manchen verhalf zum Hochzeitsglück das Messer gezückt zur rechten Zeit. Bedenket das Weib ist frisch von Mutters Busen abgestillt, zwar kennt Sie Ihre Pflicht in Haus und Hof doch bleibts abzuwarten ob Sie gar erlerntes vermag in redliches Tun umzusetzen.
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| Das alte Frauenzimmer
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| Die alten Stuten mag man teils kaum noch ersehen können, doch wendet euch nicht ab Narr. Diese sind meist Verzweifelt und einfacher zu haben als die frischen. So Sie hatten indes viel Zeit sich zu fragen wofür die Furt in Ihrem Schoß ist nütze. So Sie brennt auf einen Mann um zu lüften dies Mirakel. Der Sie sind meist befleißigter euch Haus und Hof gar schön zu halten.
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| Die Witwe
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| So das Mädel in Vergangenheit wohl geschmiert, wird Sie es sehr bald missen. Bringt euch sogleich in Position. Was gibts denn besser als eine Witwe? So ihr erster hat eine harte Hand geführt, Ihr die Flausen bei Zeiten ausgetrieben und für Bett und Stall Sie meist ist unterwiesen. Sicherlich manche hat gar ein, zwei Bälger da. Grämt euch nicht wirds Sie euchs Bett gleich doppelt heiß erwärmen, wenn mit hohem Pfand belastet.
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| Das Kranzgeld
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| So du einem dummen Mädel die Ehe versprochen und Sie dir mindest eine Nacht beiwohnte, so sie kann fordern von dir Kranzgeld so du in Zukunft gedenkst die Verlobung zu brechen. So ists Sitte dein Lohn zu Pfänden, meist all dein Verfügen im Herbst. So bedenke wohl ob du kannst dir leisten derlei Missetat. Bedenke nicht nur deinem Beutel mags schaden auch deinem Ruf bei den anderen Damen. So Innos erfand das Wort, wars sein Bruder Beliar der schuf den Tratsch.
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| =Unbedarft im Sumpfland=
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| 91. Kapitel darüber was man nicht im Sumpf tun sollte
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| Kapitel 37: Der Plenusterfisch
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| Geehrter Leser, solltet euch einst im Sumpfland finden, so sollen euch folgende Hinweise zum Vorteil gereichen. Denkt garnicht erst daran in einem Sumpfloch Wasser zu lassen. Der Plenusterfisch wird der Wärme folgen und nisten in eurem Gehänge. So der Plenusterfisch sich hat in euch eingefunden empfiehlt sich eine bewährte Methode. Lasst euch von einem Sumpfhai fressen. Um einen Sumpfhai zu finden lest nochmals Kapitel 2.
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| =Verdreckte Gerichsakte=
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| Beklagter: Urzin, Bürger der Stadt Khorinis
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| Der Bürger Urzin wurde des Nächtens beobachtet wie er der jungen Maid Amartha die Unterröcke von der Wäscheleine stahl. Daraufhin verging sich der Bürger an den Wäschestücken und verschleierte sein tun. Darauf besonnen sein lästerliches Treiben zu verbergen versteckte er die Unterröcke in seinem Haus. Nach Anklagung durch Augenzeuge fand die Miliz besagte Kleider bei gründlicher Durchsuchung von Haus und Mobilien.
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| Der Bürger Urzin konnte keine Beweise vorlegen, die seine Unschuld bewiesen.
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| Im Namen König Rhobars I. verurteilen wir Urzin zum Tode durch den Strang. Binnen 3 Tagen ist das Urteil zu vollstrecken.
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| =Vergilbte Gerichsakte=
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| Brennt gut!
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| Beklagter: Hederich, Bürger vom Festland
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| Hederich erschlug nach einen Zank den ehrenwerten Statthalter Waldemar. Ein Dutzend können es bezeugen als auch die Miliz.
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| Hederich konnte keine Beweise vorlegen, die seine Unschuld bewiesen.
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| Im Namen König Rhobars II. verurteilen wir Hederich zum Tode durch den Strang. Binnen 3 Tagen ist das Urteil zu vollstrecken. Auf königlichen Erlass Nummer 3066 wird das Urteil zu lebenslangem Arbeitsdienst in den Erzminen von Khorinis revidiert.
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| =Verwitterte Gerichtsakte=
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| Kaum lesbar.
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| Bekla....
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| .....zur Last gelegt wird das Beiliegen mit den Schafen des Großbauern. M.............
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| Im Namen König Rhobars II. ver.....
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| =Bennets Gerichtsakte=
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| Beklagter: Bennet, Söldner des Großbauern Onar
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| Der Söldner Bennet erdolchte hinterrücks den Paladin Lothar. Bezeugen mag die Tat der Stadtschreiber Cornelius.
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| Bennet konnte keine Beweise vorlegen, die seine Unschuld bewiesen.
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| Im Namen König Rhobars II. verurteilen wir Bennet zum Tode durch den Strang. Binnen 3 Tagen ist das Urteil zu vollstrecken.
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| Neuerliche Beweise wurden vorgelegt aus den ersichtlich wurde, das Bennet unschuldig ist. Das Urteil wurde revidiert.
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| =Fingers Gerichtsakte=
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| Beklagter: Fingers, Bewohner des Hafenviertels zu Khorinis
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| Beklagter Fingers wurde von der Miliz dabei erwischt wie er sich unerlaubt in ein Haus im oberen Viertel schlich. Im Haus entwendete er mehrere silberne Mobilien und bediente sich an den Küchenvorräten des Hausherren. Auf frischer Tat von der Miliz überrascht ergab sich Fingers freiwillig und leistete keine Widerstand bei seiner Verhaftung.
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| Fingers konnte keine Beweise vorlegen, die seine Unschuld bewiesen.
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| Im Namen König Rhobars II. verurteilen wir Fingers zu 12 Monaten Kerkerhaft und der Entrichtung eines Strafgeldes in Höhe von 200 Goldstücken. Binnen 3 Tagen ist das Urteil zu vollstrecken. Auf königlichen Erlass Nummer 3066 wird das Urteil zu lebenslangem Arbeitsdienst in den Erzminen von Khorinis revidiert.
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| =Der Spickzettel=
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| Im Namen König Rhobars des Zweiten!
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| Träger des Zepters von Varant!
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| Vereiniger der vier Reiche am Myrtanischen Meer!
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| Verkünder des Glaubens an die drei Götter!
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| Statthalter des obersten Gottes Innos!
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| Verurteile ich dich Verbrecher!
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| Zur Haft in den Erzminen von Khorinis!
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| Du sollst dort arbeiten bis an dein Lebensende!
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| Auf das du das Unrecht, welches zu begangen hast, wieder ausgleichst!
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| =Khorinis erwach, erhebe dich jetzt=
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| Dichtkunst von der Insel
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| Khorinis erwach, erhebe dich jetzt, die grausame Nacht hat ein End.
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| Und Innos schickt wieder die Strahlen hernieder vom blauen Himmelsgezelt.
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| Der Scavenger singt frohe Lieder ins Tal, das Meer ermuntert uns all.
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| Und der Bauer bestellt, wieder Acker und Feld, bald blüht es all überall.
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| Bau auf, bau auf, bau auf, bau auf, freies Khorinis, bau auf.
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| Fur eine bessre Zukunft richten wir die Heimat auf!
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| Bau auf, bau auf, bau auf, bau auf, freies Khorinis, bau auf.
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| Fur eine bessre Zukunft richten wir die Heimat auf!
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| Allüberall der Hammer ertönt, die werkende Hand zu und spricht:
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| Khorinis, pack an, brich dir selber die Bahn, fur Frieden, Freiheit und Recht.
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| Kein Zwang und kein Drill, der eigene Will’ bestimme dein Leben fortan.
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| Blicke frei in das Licht, das dir niemals zerbricht. Khorinis steh deinen Mann.
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| =Morgahard vor allen=
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| Dichtkunst von der Insel
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| Heimat, reck deine Glieder, kühn und bearmt ist das Volk!
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| Breit in den Schultern steht wieder, Morgahard vor uns wie er war.
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| Morgahard und Morgahard vor allen! Khorinis unsterblicher Sohn.
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| Maßlos gequält und gepeinigt, blieb er und treu und hielt stand.
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| In seinem Namen geeinigt, kämpfe, lebendiges Land!
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| Morgahard und Morgahard vor allen! Khorinis unsterblicher Sohn.
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| Dass ihre Waffen zerbrechen, schirmen wir Strände und See.
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| Geben der Welt das Versprechen, standhaft zu bleiben wie er.
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| Morgahard und Morgahard vor allen! Khorinis unsterblicher Sohn.
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| Frei unsre Wälder und Auen! Bald strömt das Erz wieder frei.
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| Brechen den Orks die Klauen, Morgahard ist immer dabei.
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| Morgahard und Morgahard vor allen! Khorinis unsterblicher Sohn.
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| =Vom Untergang des filigranen Fernkampfes= | | =Vom Untergang des filigranen Fernkampfes= |
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| =Kabale und Triebe=
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| 4 Akt, 5 Szene
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| Fedor: Verzeihung für meinen Undank, mein Vater! Ich bin ein verworfener Mensch. Ich habe Ihre Güte misskant. Sie meinten es mir so väterlich. Oh! Sie hatten eine weissagende Seele. Verzeihung! Verzeihung! Ihren Segen, mein Vater!
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| Vater: Steh auf mein Sohn! Besinne dich, dass du mir Rätsel sprichst.
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| Fedor: Diese Wäscherin, mein Vater. Oh, Sie kennen den Menschen. Ihre Wut war damals so gerecht, so edel, so väterlich warm. Nur verfehlte der warme Vatereifer des Weges, diese Wäscherin!
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| Vater: Martre mit nicht, mein Sohn. Ich verfluchte meine Härte! Ich bin gekommen, dir abzubitten.
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| Fedor: Abbitten an mir?! Verfluchen an mir! Ihre Missbilligung war Weisheit. Ihre Härte war göttliches Mitleid. Diese Wäscherin, Vater.
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| Vater: Ist ein edles, ein liebes Mädchen. Ich widerrufe meinen übereilten Verdacht. Sie hat meine Achtung erworben.
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| Fedor: Was? Auch Sie mein Vater? Auch Sie?
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| Vater: Es ist Verbrechen, Sie nicht zu lieben.
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| Fedor: Unerhört! Ungeheuer!
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| Vater: Ist es wert meine Frau zu sein. Ich rechne ihre Schönheit für Gold. Meine Grundsätze weichen meiner Liebe. Sie sei mein!
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| Fedor: Das fehlte noch! Leben Sie wohl, mein Vater!
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| Vater: Bleib! Bleib! Wohin stürmst du?
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| =Araxos=
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| Bedauern möge man das arme Volk das auf diesem kargen Felsen im myrtanischen Meer leben muss. Die Sommer sind meist nass und kaum eine Saat in den Boden getrieben mag auf dieser Streusandbüchse gedeihen. Was blieb diesem Volke also anderes übrig als ihr Glück auf dem Meer zu suchen? Kaum ist der junge Knabe dem Mutterschoss entsprungen, zwingt Vater ihm Schiffsplanken unter die Füße. Die Hochseefischer Araxos, schwerlich findet man bessere Seefahrer. Gischt und Gezeiten trotzen Sie seit Alters her und die Früchte des Meeres fordern nicht selten ein Leben als Tribut. Die See ist unwirklich und launisch um Araxos. Das Wetter mag umschwingen in kurzen Augenblicken und die ruhige See wandelt sich in ein stürmisches Weltenende.
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| Was Araxos den Menschen nicht bot, musste von weit her eingeschifft werden. Der Ruf der Händlergilde von Araxos ist nicht unbegründet. "Ist es Wasser, so werd ichs befahren", so lautet ihr Leitspruch. Die Navigatoren die unter den Kaufleuten von Araxos dienen sind wohl die besten ihres Fachs. Kompass, Sextant, Seekarten, für Sie ist dies Mumpitz. Ein Mann von Araxos segelt nach dem Stand der Sonne und den Sternen. So karg wie Araxos ist, so reich ist es auch und dies allein ist der Verdienst der Händlergilde.
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| =Großtaten der Alchemie=
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| Wer die Magie als ein Geschenk der Götter ansieht, der hatte wohl noch nie das Vergnügen einem Meister der Alchemie gegenüberzustehen. Alles was Magie vermag, vermag die Alchemie ebenso und mehr.
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| Dem Feuer zu gebieten war nicht immer nur das Privileg eines Feuermagiers. Der Alchemist Syrian vermochte dies ebenso. Syrian war in der Lage ein Öl herzustellen, welches 3 Tage und Nächte brannte. Weder Wasser noch Sand vermochten die Flammen gespeist aus diesem Öl zu löschen und alles was mit ihm in Berührung kam war verloren. Das Wissen um die Herstellung Syrianischen Öls ging mit Syrians Tod verloren. Der da waren viele die versuchten die Rezeptur zu ergründen, aber es gelang keinem einzigen. Von Zeit zu Zeit tauchten noch Abfüllungen von Syrians Feueröl auf, doch war es meist nicht mehr als die Scharlatanerie eines unredlichen Händlers. Das Wissen um das Syrianische Öl ist verloren gegangen und vielleicht tun wird gut daran es dabei zu belassen.
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| =Steckbrief=
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| Ritterbruder Girion ist fahnenflüchtig. Ausgelobt sind 300 Goldstücke für Hinweise die zu seiner Ergreifung führen oder für denjenigen der mir seinen Arsch in meine Amtsstube schleift.
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| Lord Hagen
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| =Gammliges Tagebuch=
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| Gehörte einst einem Verwilderten
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| Tag ???
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| Welcher Tag ist heute? Egal. Ein Glück, dass diese ganze verdammte Insel von alten Schächten und Tunneln durchzogen ist. Wir sind nur knapp einen Orkpatrouille ausgewichen. Ich dachte, ich kenne meine Heimat gut.
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| Die Orks lassen einen riesigen Durchbruch durch den Fels treiben. Einer der Sklaven ist zusammengebrochen vom stundenlangen Steine schleppen. Ein Aufseher hat ihn einfach ins Tal runter geworfen.
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| Wir sind jetzt schon 3 oder 4 Tage in diesem Tunnelsystem. Die Orks lassen ohne Pause arbeiten, auch in der Nacht. Wir müssen wohl noch noch ein wenig länger ausharren.
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| =Wage noch einmal Varant=
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| Gabs früher nur unter der Ladentheke
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| Erheb dich von neuem Varant. Myrtana mag unser Heer zerschmissen haben, aber niemals werden wir diesen Schandfrieden akzeptieren. In Varant blühte vor Äonen schon die Kultur, als Myrtana noch von Sümpfen und Urwäldern überzogen war. Jegliche Kultur die sie sich anmaßen zu besitzen verdanken sie uns. Sie sind zu nichts höherem fähig da zum Kriege. Ihre Kunst, ihre Dichtungen, ihr ganzes Staatswesen huldigt nur dem Kriege. Das Land möge verdorren welches Rhobars Hände berühren. Sein Gott ist Ordnung und seine Ordnung ist Knechtschaft. Nicht in 100 Generationen können wir die Schulden abtragen die er uns aufbürdet.
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| Die ältesten Geschlechter Varants sind für diesen Krieg gefallen. Unsere ältesten Heiligtümer und Tempel wurden durch die Bestien Myrtanas geschändet und entweiht. Der Krieg hat nicht auf den Schlachtfeldern geendet. Sie wollen uns selbst zerstören und uns umformen zu einem widerlichen Zerrbild ihrer selbst. Sie trachten danach uns zu brechen und Varant dem vergessen anheim fallen zu lassen. Rhobars Statthalter pressen das arme Volk aus wo es nur geht und kaum einer hat noch genug sein Vieh oder gar seine Familie zu nähren. Schon in seinem Heerzug führte er Landvermesser mit sich. Das Blut auf den Feldern war noch nicht versiegt da begannen seine Lakaien schon unseren Grund und Boden neu zu verteilen. Sie nahmen es für sich selbst, vertrieben und enteignet wurden wir, wenn nicht gleich getötet. Ein nicht enden wollender Strom von Siedlern überschwämmt unser Land. Unendliche Summen die Rhobar uns abpresst verwendet er um seine Bauern auf unserem Land anzusiedeln. Sie sind befreit von Steuern und Abgaben und wir sind nicht mehr als die Sklaven die ihre Felder bestellen.
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| Der Krieg hat uns nicht vernichten können, aber dieser Frieden wird es! Dieser Krieg der nur einen Schuldigen kennt, Rhobar! Jahrelang rüstete Myrtana seine Armeen gegen uns und verletzte unsere Grenzen. Wir ertrugen diese Frechheiten, denn wir wussten aus einem Konflikt mit Myrtana würden wir nicht mehr gewinnen können als Pestilenz und Asche. Der Krieg begann nicht mit einem Schwertstreich. Er begann als Rhobar es unseren Kaufleuten verweigerte magisches Erz zu erwerben. Varant verfügte nie über eigene Quellen für magisches Erz und so zwang er uns zum Angriff. Vor der Geschichte und den Göttern versucht er seine Hände in Unschuld zu waschen. Doch die Wahrheit ergreift nicht Partei! Es blieb uns keine Wahl mehr als der Krieg, jedes weitere zögern hätte Rhobar nur genutzt um weiter aufzurüsten. Unsere Vorräte am magischen Erz neigten sich dem Ende und es wäre nur eine Frage der Zeit gewesen bis Rhobar selbst den Befehl zum Angriff gegeben hätte. Was wäre unsere Gnadenfrist gewesen? 2 vielleicht 3 Jahre bevor uns eine Armee überrollt hätte, eine Armee der wir dann hoffnungslos unterlegen gewesen wären.
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| Wage noch einmal Varant! Schau in die Gesichter der deinen Bruder und wähle zwischen Knechtschaft und Freiheit.
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| =Die neue Ordnung=
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| Früher war alles besser.
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| Eine Gnade für jeden ist es das er erleben darf, wie in seiner Zeit alle Reiche sind geeint unter einer Krone. Rhobar dem Zweiten allein zu verdanken ist es das wir standhielten und so tapfer fichten gegen die Orks. Kein Landstrich der da blieb unverschont von ihrem Morden. Alles schien schon verloren doch unerbittlich war Rhobar gegen den Feind. Jede handbreit Land ward teuer erkauft und schon bald kam die Offensive der Orks vollends zum erliegen. Seine Heere nach Nordmar geworfen, seine Flotte entrückt zur Hilfe auf den Südlichen Inseln. Ein jeder der diesen Krieg überstand verdankt sein Leben nur Rhobar und seinen tapferen Soldaten. Es ist sein gutes Recht, Innos selbst hat ihn geprüft und er hat bestanden. Wer, wenn nicht Rhobar der Zweite hat es sich verdient über die ganze Welt zu herrschen? Ein jeder Mann ist indes dazu fähig, doch nur Rhobar ist befähigt. Wir tun gut daran unter seinem Flügel Schutz zu suchen. Die Dunkelheit die uns überkam verbrannte seine Feuer und sein Feuer ist Innos höchstselbst. Milde und weise regiert er die Völker die Innos ihm nun zur Obhut gegeben und gewiss erwartet uns ein goldenes Jahrtausend.
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| Überall verspürt man das eine neue Zeit angebrochen ist. Handel und Handwerk florieren wie nie zuvor. Aus den entlegensten Winkeln der Welt reisen Menschen und Waren über das myrtanische Meer. Eisern schirmt myrtanas Flotte das Meer und vorbei sind die Zeiten als man als Reisender oder Seemann noch fürchtete von Piraten bedroht zu werden. Vorbei sind die Zeiten streitender Händler und der Schlägereien auf dem Hafenkai. Münzen und Maße sind vereinheitlicht und wird man beschissen so ist es nun nur dem eigenen Unvermögen geschuldet. Recht und Gesetz sprechen allerorts gleich und man kann darauf vertrauen das des Königs Richter nicht auf Stand und Besitz rücksicht nehmen. Verbannt sind die Unsitten der alten Zeiten. Festgelegt nun auch die Sprache auf dem Papiere, nur noch eine Schrift soll es geben verlangte der König und gewiss diese Entscheidung war von göttlicher Einsicht. Tag und Nacht übersetzen die Gelehrten der alten Reiche das Wissen der Jahrhunderte und kaum noch findet man ein Buch was in den alten Weisen geschrieben.
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| Möge diese neue Ordnung für Jahrtausende bestand haben und möge, so denn unser guter König Rhobar ist nicht unsterblich, Innos uns die Gnade erweisen das seine Blutlinie uns auf alle Zeiten erhalten bleibt.
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| =Königlicher Erlass Nummer 199=
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| Das Ding ist älter als die Zeit
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| Wir Rhobar,
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| von Innos Gnaden König von und in Myrtana verkünden wir wie folgt:
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| Fürderhin nehmen wir für uns die Insel Khorinis selbst zum Lehen.
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| Die Minen auf der Insel unterstehen uns und über ihre Erträge verfügen allein wir.
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| Die bekannten Ländereien Khorinis und das Minental Westfest werden aufgelöst.
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| Die Siedlung auf der Insel wird zur dortigen Residenz ernannt und zu einem Hafen ausgebaut, um den Erztransport nach Myrtana zu ermöglichen.
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| Zuletzt bestimmen wir, dass die Insel Khorinis fortan einem Statthalter anvertraut wird. Dieser wird in binnen zwei Wochen entsandt.
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| =Myrtanas Lyrik=
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| Kein Wunder, dass wir den Krieg verloren haben
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| ==Das Lied der Reue==
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| Am Anfang war die Macht, rein und pur,
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| heute bleibt nur noch das Echo vom alten Schwur.
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| Die Zeiten der Einheit schon lang dahin,
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| nach Hab und Gut steht uns nun der Sinn.
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| Geteilt ist nun, was einst zusammen.
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| Verflucht der Geist der uns genommen.
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| Voll Sehnsucht sind der unsren Lieder.
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| Die Einigkeit kommt niemals wieder.
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