Minental: Unterschied zwischen den Versionen

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==Das verwaiste Tal==
==Die Strafkolonie von Khorinis==
Es ist nicht bekannt, was im Minental passierte, nachdem Hagen besiegt war und die Orks über den Pass setzten. Auch sind keine größeren Unternehmungen der Orks nach der Besatzung in diesen Teil der Insel bekannt geworden.
Die Strafkolonie auf Khorinis existierte bereits zu Zeiten Rhobars I. Nach der Annektion Khorinis unterstanden die Minen der direkten Kontrolle des Königs. Zu Zeiten Rhobars I. wurde mit dem Bau der Burg im Minental begonnen, die später als Garnisonsburg für die Wachmannschaften als auch als Gefängnis verwendet wurde.
 
Die Strafkolonie war ursprünglich als einfaches Arbeitslager konzipiert. Verbrecher leisteten ihre Strafe in Form von Zwangsarbeit ab und wurden in die Freiheit entlassen, wenn ihre Schuld getilgt war. Die sicherte den Erzminen die dringend benötigten Arbeitskräfte, welche Khorinis allein auf Grund seiner geringen Größe und Bevölkerung als auch durch die große Entfernung zum Festland nicht bereitstellen konnte.
 
Ursprünglich war die Strafklonie für Diebe und Schuldner gedacht. Erst, als der zweite Orkkrieg Myrtana in arge Bedrängnis brachte, ging man dazu über auch Deserteure und Mörder in die Strafkolonie zu schicken. Eine Entwicklung, die jedweden Verbrecher zu lebenslangem Arbeitsdienst in den Erzminen von Khorinis verurteilte.
 
Die immer größere werdende Zahl von Gefangenen war kaum noch durch die Wachmannschaft im Zaum zu halten und dies führte dazu, das es den Verurteilten immer öfters und in großer Zahl gelang, zu fliehen.
 
Diese Entwicklung bedrohte Myrtanas Kriegswirtschaft und konnte nicht toleriert werden. Das Ergebnis ist bekannt. Eine magische Barriere, die jede Flucht unmöglich machen sollte, wurde errichtet.
 
Durch unbekannte Ursache, wurde die Barriere größer als geplant und erstreckte sich am Ende über das gesamte Minental. Unter der Führung des Gefangenen Gomez nutzen die Insassen am Tag der Erschaffung der Barriere die Gunst der Stunde und rebellierten gegen ihre Aufseher. Der Aufstand glückte und die Strafkolonie war nun unter der Kontrolle der Gefangenen.
 
Nachdem bekannt wurde, das die Magier, welche die Barriere erschaffen hatten, ebenfalls in ihr gefangen waren, fand sich auch kein Heerführer, der bereit war, ins Minental auszurücken und die Rebellion niederzuschlagen.  


Abgerundet wird das ganze von den Schauermärchen, die sich einige Spaßvögel ausdachten. Besonderes beliebt war die Geschichte von den Geistern der ehemaligen Gefangenen, die keine Ruhe gefunden haben.
Schlussendlich blieb König Rhobar II. keine Wahl mehr als sich auf einen Handeln mit den Gefangenen einzulassen. Für Waren aus der Außenwelt, Nahrung, Waffen, Luxusgüter, würden die Gefangenen für ihn das Magische Erz abbauen und es an den Rand der Barriere bringen. Ein Kreislauf, der rund 22 Jahre lang funktionierte und Myrtanas Kriegswirtschaft am laufen hielt. Mit dem Fall der Barriere kann die Strafkolonie als nicht mehr existent betrachtet werden.


Groß und Bedrohlich liegt das Tal darnieder. Bisher fand niemand die Muße, sich diesen verödeten Landstrich anzuschauen. Insofern ist es Terra Incognita und das sollte auch erst einmal so bleiben.
==Die Barriere==
Unter Berücksichtung von Gothic I kommen wir zu dem Ergebnis, dass die Barriere rund 22 Jahre lang existierte.


==Die Schlacht ums Minental==
==Die Schlacht ums Minental==
Als Lord Hagen mit seinem Aufgebot über den Pass setzte war die Belagerung um die Burg bereits entschieden. Die Expedition war von den Orks vollkommen aufgerieben worden. Als Hagen diese Situation erkannte, entschied er nicht weiter ins Tal vorzustoßen, sondern eine Verteidigungsstellung an den Verlassenen Minen einzurichten. Die Felswände und der schmale Aufstieg erschienen ihm perfekt um die Orks in einer Position zu konfrontieren, in welcher ihre Übermacht an Bedeutung verlor.
Als Lord Hagen mit seinem Aufgebot über den Pass setzte, war die Belagerung um die Burg bereits entschieden. Die Expedition war von den Orks vollkommen aufgerieben worden.  


Der Ausgang des Dramas ist bekannt, jedoch gab es keine Überlebenden auf Seiten der Menschen und so verblieben als Augenzeugen des Geschehens nur die Orks. Hin und wieder prahlten Veteranen dieser Schlacht von Ihrem Geschick im direkten Zweikampf gegen einen Paladin. Es scheint, dass es den Orks in kurzer Zeit gelungen war, die Erhöhung in einem riesigen Gewaltakt zu überwinden und so Hagens Strategie eines zermürbenden Stellungskrieges zu nichte machten. Des Höhenvorteils beraubt und im direkten Nahkampf hatte der Heereszug seine Chancen verspielt.
Als Hagen diese Situation erkannte, entschied er nicht weiter ins Tal vorzustoßen, sondern eine Verteidigungsstellung an den verlassenen Minen einzurichten. Die Felswände und der schmale Aufstieg erschienen ihm perfekt um die Orks in einer Position zu konfrontieren, in welcher ihre Übermacht an Bedeutung verlor.
 
Der Ausgang des Dramas ist bekannt, jedoch gab es keine Überlebenden auf Seiten der Menschen und so verblieben als Augenzeugen des Geschehens nur die Orks. Hin und wieder prahlten Veteranen dieser Schlacht von ihrem Geschick im direkten Zweikampf gegen einen Paladin. Es scheint, dass es den Orks in kurzer Zeit gelungen war, die Erhöhung in einem riesigen Gewaltakt zu überwinden und so Hagens Strategie eines zermürbenden Stellungskrieges zu nichte machten. Des Höhenvorteils beraubt und im direkten Nahkampf hatte der Heereszug seine Chancen verspielt.
 
==Das verwaiste Tal==
Es ist nicht bekannt, was im Minental passierte, nachdem Hagen besiegt war und die Orks über den Pass setzten. Auch sind keine größeren Unternehmungen der Orks nach der Besatzung in diesen Teil der Insel bekannt geworden.
 
Abgerundet wird das Ganze von den Schauermärchen, die sich einige Spaßvögel ausdachten. Besonderes beliebt war die Geschichte von den Geistern der ehemaligen Gefangenen, die keine Ruhe gefunden haben.
 
Groß und bedrohlich liegt das Tal darnieder. Bisher fand niemand die Muße, sich diesen verödeten Landstrich anzuschauen.


==Lord Garond==
==Lord Garond==
Wurde mit seiner Expedition in der Burg schlussendlich ausgehungert. Es ist davon auszugehen das er auch dort sein Ende fand. Gelangte nach dem Tode während der Besatzung zu zweifelhaften Ruhm. Man verlieh ihm den Beinahmen "der Glücklose" und er wurde als größte Fehlbesetzung der Geschichte verunglimpft. Manch einem erleichterte es das Los, das man das eigene persönliche Unglück einer einzelnen Person zuschreiben konnte.
Wurde mit seiner Expedition in der Burg schlussendlich ausgehungert. Es ist davon auszugehen, das er auch dort sein Ende fand. Gelangte nach dem Tode während der Besatzung zu zweifelhaften Ruhm. Man verlieh ihm den Beinahmen "der Glücklose" und er wurde als größte Fehlbesetzung der Geschichte verunglimpft. Manch einem erleichterte es das Los, das man das eigene persönliche Unglück einer einzelnen Person zuschreiben konnte.


==Lord Hagen==
==Lord Hagen==
Seine letzte Handlung als Stadtkommandant war die gezielte Streuung von Desinformation unter der Zivilbevölkerung um eine um sich greifende Panik zu unterbinden. Er ließ verkünden das die Esmeralda die Insel in südlicher Richtung umschiffen würde, da es dem ehrenwerten Kommandanten Garond gelungen wäre, die Bedrohung im Minental zu beseitigen und man an der dortigen Küste das Magische Erz verladen würde. Dies wäre zeit- und kostensparender als der Landweg und schon in wenigen Wochen würde man mit dem Erz auf dem Festland eine Entscheidung herbeiführen können, die den II. Orkkrieg beenden würde. Der Heereszug, der die Stadt verließ tat dies von offizieller Seite her um den Bauernaufstand niederzuschlagen. Das dieser Tross in keinem Verhältnis zum Aufgebot der Söldner stand, wurde nicht weiter erwähnt. Fraglich ob alle Städter dieser Propaganda glauben schenkten. Larius tat es gewiss nicht, und nachdem er von Hagen wieder mit seinen Amtsgeschäften betraut wurde, zielten seine Absichten darauf ab die Stadt für eine Belagerung vorzubereiten. Lord Hagen fand im Minental sein Ende, als der Heereszug den Orks an den Verlassenen Minen unterlag.
Seine letzte Handlung als Stadtkommandant war die gezielte Streuung von Desinformation unter der Bevölkerung, um eine um sich greifende Panik zu unterbinden. Er ließ verkünden, dass die Esmeralda die Insel in südlicher Richtung umschiffen würde, da es dem ehrenwerten Kommandanten Garond gelungen wäre, die Bedrohung im Minental zu beseitigen und man an der dortigen Küste das Magische Erz verladen würde. Dies wäre zeit- und kostensparender als der Landweg und schon in wenigen Wochen würde man mit dem Erz auf dem Festland eine Entscheidung herbeiführen können, die den II. Orkkrieg beenden würde.
 
Der Heereszug, der die Stadt verließ, tat dies von offizieller Seite her, um den Bauernaufstand niederzuschlagen. Das dieser Tross in keinem Verhältnis zum Aufgebot der Söldner stand, wurde nicht weiter erwähnt. Fraglich, ob alle Bewohner der Stadt dieser Propaganda glauben schenkten. Larius tat es gewiss nicht.
 
Nachdem Larius von Lord Hagen wieder mit seinen Amtsgeschäften betraut wurde, zielten seine Absichten darauf ab, die Stadt für eine Belagerung vorzubereiten.
 
Lord Hagen fand im Minental sein Ende, als der Heereszug den Orks an den verlassenen Minen unterlag.


[[Kategorie:Ort]]
[[Kategorie:Ort]]
[[Kategorie:Khorinis]]
[[Kategorie:Khorinis]]

Aktuelle Version vom 7. März 2016, 22:01 Uhr

Die Strafkolonie von Khorinis

Die Strafkolonie auf Khorinis existierte bereits zu Zeiten Rhobars I. Nach der Annektion Khorinis unterstanden die Minen der direkten Kontrolle des Königs. Zu Zeiten Rhobars I. wurde mit dem Bau der Burg im Minental begonnen, die später als Garnisonsburg für die Wachmannschaften als auch als Gefängnis verwendet wurde.

Die Strafkolonie war ursprünglich als einfaches Arbeitslager konzipiert. Verbrecher leisteten ihre Strafe in Form von Zwangsarbeit ab und wurden in die Freiheit entlassen, wenn ihre Schuld getilgt war. Die sicherte den Erzminen die dringend benötigten Arbeitskräfte, welche Khorinis allein auf Grund seiner geringen Größe und Bevölkerung als auch durch die große Entfernung zum Festland nicht bereitstellen konnte.

Ursprünglich war die Strafklonie für Diebe und Schuldner gedacht. Erst, als der zweite Orkkrieg Myrtana in arge Bedrängnis brachte, ging man dazu über auch Deserteure und Mörder in die Strafkolonie zu schicken. Eine Entwicklung, die jedweden Verbrecher zu lebenslangem Arbeitsdienst in den Erzminen von Khorinis verurteilte.

Die immer größere werdende Zahl von Gefangenen war kaum noch durch die Wachmannschaft im Zaum zu halten und dies führte dazu, das es den Verurteilten immer öfters und in großer Zahl gelang, zu fliehen.

Diese Entwicklung bedrohte Myrtanas Kriegswirtschaft und konnte nicht toleriert werden. Das Ergebnis ist bekannt. Eine magische Barriere, die jede Flucht unmöglich machen sollte, wurde errichtet.

Durch unbekannte Ursache, wurde die Barriere größer als geplant und erstreckte sich am Ende über das gesamte Minental. Unter der Führung des Gefangenen Gomez nutzen die Insassen am Tag der Erschaffung der Barriere die Gunst der Stunde und rebellierten gegen ihre Aufseher. Der Aufstand glückte und die Strafkolonie war nun unter der Kontrolle der Gefangenen.

Nachdem bekannt wurde, das die Magier, welche die Barriere erschaffen hatten, ebenfalls in ihr gefangen waren, fand sich auch kein Heerführer, der bereit war, ins Minental auszurücken und die Rebellion niederzuschlagen.

Schlussendlich blieb König Rhobar II. keine Wahl mehr als sich auf einen Handeln mit den Gefangenen einzulassen. Für Waren aus der Außenwelt, Nahrung, Waffen, Luxusgüter, würden die Gefangenen für ihn das Magische Erz abbauen und es an den Rand der Barriere bringen. Ein Kreislauf, der rund 22 Jahre lang funktionierte und Myrtanas Kriegswirtschaft am laufen hielt. Mit dem Fall der Barriere kann die Strafkolonie als nicht mehr existent betrachtet werden.

Die Barriere

Unter Berücksichtung von Gothic I kommen wir zu dem Ergebnis, dass die Barriere rund 22 Jahre lang existierte.

Die Schlacht ums Minental

Als Lord Hagen mit seinem Aufgebot über den Pass setzte, war die Belagerung um die Burg bereits entschieden. Die Expedition war von den Orks vollkommen aufgerieben worden.

Als Hagen diese Situation erkannte, entschied er nicht weiter ins Tal vorzustoßen, sondern eine Verteidigungsstellung an den verlassenen Minen einzurichten. Die Felswände und der schmale Aufstieg erschienen ihm perfekt um die Orks in einer Position zu konfrontieren, in welcher ihre Übermacht an Bedeutung verlor.

Der Ausgang des Dramas ist bekannt, jedoch gab es keine Überlebenden auf Seiten der Menschen und so verblieben als Augenzeugen des Geschehens nur die Orks. Hin und wieder prahlten Veteranen dieser Schlacht von ihrem Geschick im direkten Zweikampf gegen einen Paladin. Es scheint, dass es den Orks in kurzer Zeit gelungen war, die Erhöhung in einem riesigen Gewaltakt zu überwinden und so Hagens Strategie eines zermürbenden Stellungskrieges zu nichte machten. Des Höhenvorteils beraubt und im direkten Nahkampf hatte der Heereszug seine Chancen verspielt.

Das verwaiste Tal

Es ist nicht bekannt, was im Minental passierte, nachdem Hagen besiegt war und die Orks über den Pass setzten. Auch sind keine größeren Unternehmungen der Orks nach der Besatzung in diesen Teil der Insel bekannt geworden.

Abgerundet wird das Ganze von den Schauermärchen, die sich einige Spaßvögel ausdachten. Besonderes beliebt war die Geschichte von den Geistern der ehemaligen Gefangenen, die keine Ruhe gefunden haben.

Groß und bedrohlich liegt das Tal darnieder. Bisher fand niemand die Muße, sich diesen verödeten Landstrich anzuschauen.

Lord Garond

Wurde mit seiner Expedition in der Burg schlussendlich ausgehungert. Es ist davon auszugehen, das er auch dort sein Ende fand. Gelangte nach dem Tode während der Besatzung zu zweifelhaften Ruhm. Man verlieh ihm den Beinahmen "der Glücklose" und er wurde als größte Fehlbesetzung der Geschichte verunglimpft. Manch einem erleichterte es das Los, das man das eigene persönliche Unglück einer einzelnen Person zuschreiben konnte.

Lord Hagen

Seine letzte Handlung als Stadtkommandant war die gezielte Streuung von Desinformation unter der Bevölkerung, um eine um sich greifende Panik zu unterbinden. Er ließ verkünden, dass die Esmeralda die Insel in südlicher Richtung umschiffen würde, da es dem ehrenwerten Kommandanten Garond gelungen wäre, die Bedrohung im Minental zu beseitigen und man an der dortigen Küste das Magische Erz verladen würde. Dies wäre zeit- und kostensparender als der Landweg und schon in wenigen Wochen würde man mit dem Erz auf dem Festland eine Entscheidung herbeiführen können, die den II. Orkkrieg beenden würde.

Der Heereszug, der die Stadt verließ, tat dies von offizieller Seite her, um den Bauernaufstand niederzuschlagen. Das dieser Tross in keinem Verhältnis zum Aufgebot der Söldner stand, wurde nicht weiter erwähnt. Fraglich, ob alle Bewohner der Stadt dieser Propaganda glauben schenkten. Larius tat es gewiss nicht.

Nachdem Larius von Lord Hagen wieder mit seinen Amtsgeschäften betraut wurde, zielten seine Absichten darauf ab, die Stadt für eine Belagerung vorzubereiten.

Lord Hagen fand im Minental sein Ende, als der Heereszug den Orks an den verlassenen Minen unterlag.