Orks: Unterschied zwischen den Versionen
K Rechtschreibung, Grammatik |
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Wir unterscheiden zwischen Orks aus Gothic I/Gothic II und Gothic III. | |||
Ur-Shak erzählte davon, dass er von seinem Dorf verbannt wurde, weil er vor den Gefahren des Schläfers | ==Vor langer Zeit== | ||
Vorwort: Diese Erzählung ist zum Teil eine Nacherzählung von Gothic II, damit der Leser versteht, auf welchen Aspekt diese Erzählung überhaupt hinweisen will, damit die Hintergrundgeschichte der Orks besser zu verstehen ist. | |||
Xardas berichtete vom letzten, wutentbrannten Schrei des Schläfers, der die Armeen des Finsternis in Bewegung gesetzt hat. Seine letzer Befehl war "Kommt!" Und sie kamen. Alle. Sogar die Drachen. | |||
Ur-Shak erzählte davon, dass er von seinem Dorf verbannt wurde, weil er vor den Gefahren des Schläfers warnte. | |||
Genau diese Gefahr, von der er sprach, setzte schon nach der Vollendung des Schläfertempels ein. | Genau diese Gefahr, von der er sprach, setzte schon nach der Vollendung des Schläfertempels ein. | ||
Wie wir aus Überlieferungen wissen, verrichteten Menschensklaven die Bauarbeiten für die Orks. Es gab also schon in dieser Zeit Sklaven bei den Orks. | Wie wir aus Überlieferungen wissen, verrichteten Menschensklaven die Bauarbeiten für die Orks. Es gab also schon in dieser Zeit Sklaven bei den Orks. | ||
Vor vielen hundert Jahren beschwörten fünf Orkschamanen einen uralten Erzdämonen, um ihrem Clan die Macht zu verleihen, ihre Feinde zu vernichten. | |||
Sie erbauten ihm einen unterirdischen Tempel, dessen Zugang in der Orkstadt liegt. Diese Arbeiten verrichteten menschliche Sklaven und Orkarbeiter. Tief unter der Erde war eine natürliche Höhle, die aber nicht weiter erforscht war. Diese wurde erweitert und mit Fallen und Rätseln ausgestattet. Niemand von den Arbeitern wusste, wofür er wirklich gebaut wurde. Selbst die Tempelwächter derer waren den Machenschaften der Orkschamenen ungewiss. | |||
Viele Opfer mussten gebracht und viele Monde mussten ausgehaart werden, um den Tempel zu errichten. Doch die Mühen sollten sich lohnen. | |||
Als der Tempel in seinen Grundfesten fertiggestellt war und die Zeit reif war, wurde der Erzdämon mit einem Dimensionstor beschwören. Undankbarerweise entriss er ihre Herzen und verfluchte sie zu ewigem Untotendasein. | |||
Er ließ die Herzschreine erbauen, die als eine Art Dimensionsanker für ihn dienen. So manifestierte er sich in der Sphäre Adanos. In der Welt, wie wir sie kennen. | |||
Die Arbeiten am Tempel wurden fortgesetzt und der Erzdämon wurde von den Orks verehrt und vergöttert. Er sollte ihnen helfen, ihre Feinde zu bezwingen. "Unsere Feinde sind seine Feinde. Sein Leid ist unser Leid." | |||
Ein | Und so kam der Tag, wo der Erzdämon seine uralte Macht nutzte, um die Feinde seiner Untergebenen zu zerschmettern. Die immer schneller vorrückende Armee der Menschen wurde vernichtend geschlagen. Ein unbezwingbarer Feldherr der Menschen, der die sagenumwobene Klinge Uriziel und die Erzrüstung trug, wurde besiegt. Seine Klinge konnte von den Orks geborgen und in die Obhut von einem der nun untoten Hohepriestern gegeben, der sie dort versteckte. | ||
Ihr Gepriesener hatte die Feinde der Orks besiegt. Nun verfluchte er alle zu untotem Leben. Ob menschliche Sklaven, Orkarbeiter oder Tempelwächter. Sie alle waren die ganze Zeit nur seine blinden Marionetten gewesen. Nun dienten sie ihm auch im Tode weiter. | |||
Die Erde fing an zu beben und die Bewohner der obigen Orkstadt erfuhren von diesem schrecklichen Ereignis. Sie verstanden nicht, wieso der Erzdämon so etwas tuen sollte. Was hatten die Orkschamanen getan, um ihn zu so etwas zu bringen? | |||
Es vergingen Jahrhunderte und diese zwei Orkenklaven entwickelten sich unterschiedlich weiter. Sie vergaßen womöglich, | Doch für Erklärungen blieb keine Zeit. Der Erzdämon wollte sich alle Seelen in der Stadt Untertan machen. Die Angst, auch zu Untoten zu werden, war für sie keine heilige Aufgabe oder Pflicht. So blieb den Orks keine andere Wahl als den Tempel zu verschließen. | ||
Ein Großteil der Orks machte sich schnurstracks auf, von diesem verfluchten Ort zu verschwinden. Diese Orkenklave konnten sich nicht mehr auf die Weisungen ihres Erlösers verlassen. Dieser hatte sie verraten und benutzt. | |||
So zog diese Orkenklave in Richtung des östlichen Ufer des Mintentals, um ein neues Zuhause zu finden. Ihre Abhängigkeit von Beliar zeigte sich hier, auch wenn ein Wesen seiner Schöpfung sie erst in diese Lage gebracht hatte. | |||
Durch Beliars Weisung fanden sie einen Fleck, an dem sie bleiben konnten: Die Nordlande nördlich von Nordmar. Von den Menschen unbeachtet, konnten sie sich dort niederlassen und gedeihen. | |||
Die verbliebene Khorinis-Enklave der Orks versuchte einen Weg zu finden, ihren Erlöser zu besänftigen. | |||
Dann geschah es. Das Beben verstummte. Die Hohepriester waren sich sicher, ihre Methoden hatten gewirkt. Doch das ist nur ihr Glaube. | |||
Der Erzdämon wurde in einen tausendjährigen Schlaf gebracht, da Beliar ihn als seinen Avatar auserkoren hatte. Doch der Dämon war eines von zwei Wesen, welches unter der Weisung Beliars stand. | |||
Was genau das zweite Wesen war, welches Beliar in die Sphäre Adanos geschickt hatte, ist unbekannt. Adanos ließ eine Flut über das unbekannte Jharkendar kommen, um dieses Wesen von der Welt fortzuspülen, da nur alle tausend Jahre ein Avatar von Innos und Beliar bestimmt werden darf. | |||
Daraufhin wurde der Schläfer, wie er erst später genannt wird, in einen tausendjährigen Schlaf versetzt, um Beliar zu strafen. Nach dieser Zeit wären die Sternenkonstellationen wieder gut, einen Avatar zu wählen. | |||
Die Orks verschlossen den Tempel und bringen ihm seitdem Opfer, um ihn zu besänftigen. | |||
Es vergingen Jahrhunderte, gar ein ganzes Jahrtausend und diese zwei Orkenklaven entwickelten sich unterschiedlich weiter. Sie vergaßen womöglich, dass es die andere Enklave überhaupt gab. | |||
Die Khorinis-Enklave blieb dem Schläfer treu und vergötterten ihn als mächtigen Krushak. Ihre spirituelle Ebene erhöhte sich immens. Ihre restlichen Grundlagen blieben unberührt. | Die Khorinis-Enklave blieb dem Schläfer treu und vergötterten ihn als mächtigen Krushak. Ihre spirituelle Ebene erhöhte sich immens. Ihre restlichen Grundlagen blieben unberührt. | ||
Dagegen entwickelte sich die Nordland-Enklave zu einem stark ausgeprägten Kriegerstamm, der in dieser Zeit immer noch Beliar | Dagegen entwickelte sich die Nordland-Enklave zu einem stark ausgeprägten Kriegerstamm, der in dieser Zeit immer noch Beliar ehrte und mehrere Kriege mit den Menschen bestritten hatte. | ||
Diese Nordland-Enklave wurde vom Befehl des Schläfers in Form von Visionen heimgesucht, der sie sich nicht entziehen konnten. Ihre Bindung zu Beliar machte es dem Schläfer leicht, diese Orks in seine Armee einzugliedern. | Diese Nordland-Enklave wurde vom Befehl des Schläfers in Form von Visionen heimgesucht, der sie sich nicht entziehen konnten. Ihre Bindung zu Beliar machte es dem Schläfer leicht, diese Orks in seine Armee einzugliedern. | ||
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Die Visionen zeigten das Minental von Khorinis mit der Burg und Menschen, die Erz förderten. | Die Visionen zeigten das Minental von Khorinis mit der Burg und Menschen, die Erz förderten. | ||
Somit machten sich diese auf Richtung Khorinis, ins Minental. Ihre alte Heimat. | Somit machten sich diese auf Richtung Khorinis, ins Minental. Ihre alte Heimat. | ||
Sie kamen mit Kriegsschiffen, schickten Späher aus und | Sie kamen mit Kriegsschiffen, schickten Späher aus und sie sahen es mit eigenen Augen. Die Visionen bestätigten sich. | ||
Menschen waren im Tal und förderten Erz. Es musste eingegriffen werden. Sie belagerten die von Menschen übernommene Burg des Minentals, welche immer noch mit dem groß angelegten Außenring des früheren Alten Lagers ausgestattet war. Ebenjener wurde bei der Belagerung der Burg vollständig zerstört. | |||
Die | Die Orks bedienten sich an den Wäldern der östlichen Küstenregion, um ihren Wall zu errichten und ihre Armee dahinter aufzubauen. | ||
Garond war in einer Zwickmühle. Orks belagerten seine Burg und hatte keinen Kontakt mehr zu seinen Schürftrupps. Seine Vorräte wurden immer knapper, seine Mannschaft immer kleiner und er hatte nichts, aber auch gar nichts an Erz gefördert. Welch ein Desaster. | Garond war in einer Zwickmühle. Orks belagerten seine Burg und er hatte keinen Kontakt mehr zu seinen Schürftrupps. Seine Vorräte wurden immer knapper, seine Mannschaft immer kleiner und er hatte nichts, aber auch gar nichts an Erz gefördert. Welch ein Desaster. | ||
Auch die Khorinis-Enklave unter der Führung von Hosh-Pak wurde von den Visionen des Schläfers heimgesucht. Ihre | Auch die Khorinis-Enklave unter der Führung von Hosh-Pak wurde von den Visionen des Schläfers heimgesucht. Ihre spirituelle Bindung zu ihm machte sie zu willenlosen Schergen. | ||
So schlossen sich die Khorinis-Enklave der Nordland-Enklave an. Hosh-Pak wurde | So schlossen sich die Khorinis-Enklave der Nordland-Enklave an. Hosh-Pak wurde zum Orkanführer ausgerufen, da seine Enklave auf Khorinis heimisch war und sich perfekt im Tal auskannte. Somit konnten beide Enklaven voneinander profitieren. | ||
Sicherlich waren die Khorinis-Orks nicht so stark im Kampf gebildet wie die | Sicherlich waren die Khorinis-Orks nicht so stark im Kampf gebildet wie die Nordland-Orks, doch konnten sie kämpfen, sollten sie es müssen. | ||
Die Überfahrt, die Belagerung der Burg und der Bau des Orkwalls | Die Überfahrt, die Belagerung der Burg und der Bau des Orkwalls kostete freilich Zeit. Somit erschien nach über einem Monat der Namenlose Held. Der Heilige Feind, wie die Orks ihn nannten. Er hatte den Schläfer besiegt und nun erschien er erneut. Die Prophezeiungen waren erneut Wirklichkeit geworden. | ||
Mit dem Eintreffen des Heiligen Feinds fielen auch die Drachen mit ihren Dienerkreaturen, den Echsenmenschen, ins Minental ein. | Mit dem Eintreffen des Heiligen Feinds fielen auch die Drachen mit ihren Dienerkreaturen, den Echsenmenschen, ins Minental ein. | ||
Garond war mit seinem Latein fast am Ende, doch der Held half ihm freilichst. | Garond war mit seinem Latein fast am Ende, doch der Held half ihm freilichst. | ||
So konnte er alle | So konnte er alle vorhandenen Erzkisten ausfindig machen und sich den Wisch von Garond sichern. Begeistert war der Expeditionsführer nicht, doch dies ist eine andere Geschichte. | ||
Auf seinen Erkundungen durch das Minental fand der Held einige | Auf seinen Erkundungen durch das Minental fand der Held einige seinet alten Freunde wieder, drei an der Zahl. Milten, Diego und Gorn. Nichts können die alleine. | ||
Zurück in Richtung Khorinis wurde der Held aufgehalten. | Zurück in Richtung Khorinis wurde der Held aufgehalten. Suchende versperrten ihn ... blablabla, Mr. Freeman. | ||
Lord Hagen kriegt Wisch über das Minental, Held dafür Wisch für das Auge Innos. Das Auge Innos ist putt, muss repariert werden. Drei Magier kommen zusammen, reparieren das Auge und alles ist wieder in Ordnung. Also fast. | |||
Held kehrt zurück ins Minental und fand auf seinem Streifzug gegen die Drachen seinen Orkfreund Ur-Shak wieder. Beide waren heilfroh, sich wieder zusehen. | Held kehrt zurück ins Minental und fand auf seinem Streifzug gegen die Drachen seinen Orkfreund Ur-Shak wieder. Beide waren heilfroh, sich wieder zusehen. Danach trennten sich ihre Wege wieder. | ||
Danach trennten sich ihre Wege wieder. | |||
Der Held besiegte alle Drachen. Dabei erfährt er, das es einen Herr der Drachen gibt. Unwichtiges Gelaber, erstmal zu Oric. Dieser erzählt einem von der Eliminierung des bekannten Orkanführer Hosh-Pak. Der Held hatte | Der Held besiegte alle Drachen. Dabei erfährt er, das es einen Herr der Drachen gibt. Unwichtiges Gelaber, erstmal zu Oric. Dieser erzählt einem von der Eliminierung des bekannten Orkanführer Hosh-Pak. Der Held hatte seine Aufgabe. Nachdem er Hosh-Pak in Beliars Reich geschickt hatte und Meldung gemacht hatte, suchte er Ur-Shak auf. | ||
Dieser war an den Zeltplatz von Hosh-Pak gekommen. Er war sehr erzürnt und aufgebracht über die Entscheidung des Helden, seinen früheren Mentor zu töten. Seine Ehre verbot es ihm, den Helden zu töten. | Dieser war an den Zeltplatz von Hosh-Pak gekommen. Er war sehr erzürnt und aufgebracht über die Entscheidung des Helden, seinen früheren Mentor zu töten. Seine Ehre verbot es ihm, den Helden zu töten. | ||
Als neuer | Als neuer Orkanführer auf Khorinis hatte er nun ein neues Bild über die Menschen. | ||
Und so verabschiedetet sich Ur-Shak vom Helden. Mit seiner Orkarmee überrannte er nach Ablegen der Esmeralda die gesamte Insel Khorinis. | Und so verabschiedetet sich Ur-Shak vom Helden. Mit seiner Orkarmee überrannte er nach Ablegen der Esmeralda die gesamte Insel Khorinis. | ||
[[Kategorie:Gothic Lore]] | |||
[[Kategorie:SO-K Lore]] | |||
Aktuelle Version vom 7. März 2016, 22:09 Uhr
Wir unterscheiden zwischen Orks aus Gothic I/Gothic II und Gothic III.
Vor langer Zeit
Vorwort: Diese Erzählung ist zum Teil eine Nacherzählung von Gothic II, damit der Leser versteht, auf welchen Aspekt diese Erzählung überhaupt hinweisen will, damit die Hintergrundgeschichte der Orks besser zu verstehen ist.
Xardas berichtete vom letzten, wutentbrannten Schrei des Schläfers, der die Armeen des Finsternis in Bewegung gesetzt hat. Seine letzer Befehl war "Kommt!" Und sie kamen. Alle. Sogar die Drachen.
Ur-Shak erzählte davon, dass er von seinem Dorf verbannt wurde, weil er vor den Gefahren des Schläfers warnte. Genau diese Gefahr, von der er sprach, setzte schon nach der Vollendung des Schläfertempels ein.
Wie wir aus Überlieferungen wissen, verrichteten Menschensklaven die Bauarbeiten für die Orks. Es gab also schon in dieser Zeit Sklaven bei den Orks.
Vor vielen hundert Jahren beschwörten fünf Orkschamanen einen uralten Erzdämonen, um ihrem Clan die Macht zu verleihen, ihre Feinde zu vernichten.
Sie erbauten ihm einen unterirdischen Tempel, dessen Zugang in der Orkstadt liegt. Diese Arbeiten verrichteten menschliche Sklaven und Orkarbeiter. Tief unter der Erde war eine natürliche Höhle, die aber nicht weiter erforscht war. Diese wurde erweitert und mit Fallen und Rätseln ausgestattet. Niemand von den Arbeitern wusste, wofür er wirklich gebaut wurde. Selbst die Tempelwächter derer waren den Machenschaften der Orkschamenen ungewiss.
Viele Opfer mussten gebracht und viele Monde mussten ausgehaart werden, um den Tempel zu errichten. Doch die Mühen sollten sich lohnen.
Als der Tempel in seinen Grundfesten fertiggestellt war und die Zeit reif war, wurde der Erzdämon mit einem Dimensionstor beschwören. Undankbarerweise entriss er ihre Herzen und verfluchte sie zu ewigem Untotendasein.
Er ließ die Herzschreine erbauen, die als eine Art Dimensionsanker für ihn dienen. So manifestierte er sich in der Sphäre Adanos. In der Welt, wie wir sie kennen.
Die Arbeiten am Tempel wurden fortgesetzt und der Erzdämon wurde von den Orks verehrt und vergöttert. Er sollte ihnen helfen, ihre Feinde zu bezwingen. "Unsere Feinde sind seine Feinde. Sein Leid ist unser Leid."
Und so kam der Tag, wo der Erzdämon seine uralte Macht nutzte, um die Feinde seiner Untergebenen zu zerschmettern. Die immer schneller vorrückende Armee der Menschen wurde vernichtend geschlagen. Ein unbezwingbarer Feldherr der Menschen, der die sagenumwobene Klinge Uriziel und die Erzrüstung trug, wurde besiegt. Seine Klinge konnte von den Orks geborgen und in die Obhut von einem der nun untoten Hohepriestern gegeben, der sie dort versteckte.
Ihr Gepriesener hatte die Feinde der Orks besiegt. Nun verfluchte er alle zu untotem Leben. Ob menschliche Sklaven, Orkarbeiter oder Tempelwächter. Sie alle waren die ganze Zeit nur seine blinden Marionetten gewesen. Nun dienten sie ihm auch im Tode weiter.
Die Erde fing an zu beben und die Bewohner der obigen Orkstadt erfuhren von diesem schrecklichen Ereignis. Sie verstanden nicht, wieso der Erzdämon so etwas tuen sollte. Was hatten die Orkschamanen getan, um ihn zu so etwas zu bringen?
Doch für Erklärungen blieb keine Zeit. Der Erzdämon wollte sich alle Seelen in der Stadt Untertan machen. Die Angst, auch zu Untoten zu werden, war für sie keine heilige Aufgabe oder Pflicht. So blieb den Orks keine andere Wahl als den Tempel zu verschließen.
Ein Großteil der Orks machte sich schnurstracks auf, von diesem verfluchten Ort zu verschwinden. Diese Orkenklave konnten sich nicht mehr auf die Weisungen ihres Erlösers verlassen. Dieser hatte sie verraten und benutzt.
So zog diese Orkenklave in Richtung des östlichen Ufer des Mintentals, um ein neues Zuhause zu finden. Ihre Abhängigkeit von Beliar zeigte sich hier, auch wenn ein Wesen seiner Schöpfung sie erst in diese Lage gebracht hatte.
Durch Beliars Weisung fanden sie einen Fleck, an dem sie bleiben konnten: Die Nordlande nördlich von Nordmar. Von den Menschen unbeachtet, konnten sie sich dort niederlassen und gedeihen.
Die verbliebene Khorinis-Enklave der Orks versuchte einen Weg zu finden, ihren Erlöser zu besänftigen.
Dann geschah es. Das Beben verstummte. Die Hohepriester waren sich sicher, ihre Methoden hatten gewirkt. Doch das ist nur ihr Glaube.
Der Erzdämon wurde in einen tausendjährigen Schlaf gebracht, da Beliar ihn als seinen Avatar auserkoren hatte. Doch der Dämon war eines von zwei Wesen, welches unter der Weisung Beliars stand.
Was genau das zweite Wesen war, welches Beliar in die Sphäre Adanos geschickt hatte, ist unbekannt. Adanos ließ eine Flut über das unbekannte Jharkendar kommen, um dieses Wesen von der Welt fortzuspülen, da nur alle tausend Jahre ein Avatar von Innos und Beliar bestimmt werden darf.
Daraufhin wurde der Schläfer, wie er erst später genannt wird, in einen tausendjährigen Schlaf versetzt, um Beliar zu strafen. Nach dieser Zeit wären die Sternenkonstellationen wieder gut, einen Avatar zu wählen.
Die Orks verschlossen den Tempel und bringen ihm seitdem Opfer, um ihn zu besänftigen.
Es vergingen Jahrhunderte, gar ein ganzes Jahrtausend und diese zwei Orkenklaven entwickelten sich unterschiedlich weiter. Sie vergaßen womöglich, dass es die andere Enklave überhaupt gab. Die Khorinis-Enklave blieb dem Schläfer treu und vergötterten ihn als mächtigen Krushak. Ihre spirituelle Ebene erhöhte sich immens. Ihre restlichen Grundlagen blieben unberührt.
Dagegen entwickelte sich die Nordland-Enklave zu einem stark ausgeprägten Kriegerstamm, der in dieser Zeit immer noch Beliar ehrte und mehrere Kriege mit den Menschen bestritten hatte.
Diese Nordland-Enklave wurde vom Befehl des Schläfers in Form von Visionen heimgesucht, der sie sich nicht entziehen konnten. Ihre Bindung zu Beliar machte es dem Schläfer leicht, diese Orks in seine Armee einzugliedern.
Die Visionen zeigten das Minental von Khorinis mit der Burg und Menschen, die Erz förderten. Somit machten sich diese auf Richtung Khorinis, ins Minental. Ihre alte Heimat. Sie kamen mit Kriegsschiffen, schickten Späher aus und sie sahen es mit eigenen Augen. Die Visionen bestätigten sich.
Menschen waren im Tal und förderten Erz. Es musste eingegriffen werden. Sie belagerten die von Menschen übernommene Burg des Minentals, welche immer noch mit dem groß angelegten Außenring des früheren Alten Lagers ausgestattet war. Ebenjener wurde bei der Belagerung der Burg vollständig zerstört.
Die Orks bedienten sich an den Wäldern der östlichen Küstenregion, um ihren Wall zu errichten und ihre Armee dahinter aufzubauen.
Garond war in einer Zwickmühle. Orks belagerten seine Burg und er hatte keinen Kontakt mehr zu seinen Schürftrupps. Seine Vorräte wurden immer knapper, seine Mannschaft immer kleiner und er hatte nichts, aber auch gar nichts an Erz gefördert. Welch ein Desaster.
Auch die Khorinis-Enklave unter der Führung von Hosh-Pak wurde von den Visionen des Schläfers heimgesucht. Ihre spirituelle Bindung zu ihm machte sie zu willenlosen Schergen.
So schlossen sich die Khorinis-Enklave der Nordland-Enklave an. Hosh-Pak wurde zum Orkanführer ausgerufen, da seine Enklave auf Khorinis heimisch war und sich perfekt im Tal auskannte. Somit konnten beide Enklaven voneinander profitieren. Sicherlich waren die Khorinis-Orks nicht so stark im Kampf gebildet wie die Nordland-Orks, doch konnten sie kämpfen, sollten sie es müssen.
Die Überfahrt, die Belagerung der Burg und der Bau des Orkwalls kostete freilich Zeit. Somit erschien nach über einem Monat der Namenlose Held. Der Heilige Feind, wie die Orks ihn nannten. Er hatte den Schläfer besiegt und nun erschien er erneut. Die Prophezeiungen waren erneut Wirklichkeit geworden.
Mit dem Eintreffen des Heiligen Feinds fielen auch die Drachen mit ihren Dienerkreaturen, den Echsenmenschen, ins Minental ein. Garond war mit seinem Latein fast am Ende, doch der Held half ihm freilichst.
So konnte er alle vorhandenen Erzkisten ausfindig machen und sich den Wisch von Garond sichern. Begeistert war der Expeditionsführer nicht, doch dies ist eine andere Geschichte. Auf seinen Erkundungen durch das Minental fand der Held einige seinet alten Freunde wieder, drei an der Zahl. Milten, Diego und Gorn. Nichts können die alleine.
Zurück in Richtung Khorinis wurde der Held aufgehalten. Suchende versperrten ihn ... blablabla, Mr. Freeman. Lord Hagen kriegt Wisch über das Minental, Held dafür Wisch für das Auge Innos. Das Auge Innos ist putt, muss repariert werden. Drei Magier kommen zusammen, reparieren das Auge und alles ist wieder in Ordnung. Also fast.
Held kehrt zurück ins Minental und fand auf seinem Streifzug gegen die Drachen seinen Orkfreund Ur-Shak wieder. Beide waren heilfroh, sich wieder zusehen. Danach trennten sich ihre Wege wieder.
Der Held besiegte alle Drachen. Dabei erfährt er, das es einen Herr der Drachen gibt. Unwichtiges Gelaber, erstmal zu Oric. Dieser erzählt einem von der Eliminierung des bekannten Orkanführer Hosh-Pak. Der Held hatte seine Aufgabe. Nachdem er Hosh-Pak in Beliars Reich geschickt hatte und Meldung gemacht hatte, suchte er Ur-Shak auf.
Dieser war an den Zeltplatz von Hosh-Pak gekommen. Er war sehr erzürnt und aufgebracht über die Entscheidung des Helden, seinen früheren Mentor zu töten. Seine Ehre verbot es ihm, den Helden zu töten.
Als neuer Orkanführer auf Khorinis hatte er nun ein neues Bild über die Menschen. Und so verabschiedetet sich Ur-Shak vom Helden. Mit seiner Orkarmee überrannte er nach Ablegen der Esmeralda die gesamte Insel Khorinis.