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| =Vom Untergang des filigranen Fernkampfes=
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| Bögen, Armbrüste, Ballisten, Katapulte. Brachte die Menschheit je schöneres hervor? Kriegsgerät ohne Platz für Schnörkel. Kein Platz für Kompromisse, die pure und nackte Effizienz des Tötens. Es ist unbesungene, ungeschriebene Geschichte aber die ganze bekannte Welt machte Myrtana sich nicht Untertan weil seine Könige auf Schwerter und Magier vertrauten. Im Verlauf von Jahrhunderten perfektionierten wir die Mechaniken, denn es war uns bestimmt. Selbst der dümmste Bauerssohn vermag eine Steinschleuder zu bauen und zu führen. Die wilden Bestien aus dem Norden, die Orks, sie zerbachen nicht an unseren Schildreihen im ersten Orkkrieg. Es war der nicht enden wollende Hagel von Geschossen der auf Sie niederregnete! Ihre überlegene Kraft, war bedeutungslos. In seiner Eitelkeit gab Beliar Ihnen eine allesüberragende Gestalt. Breit wie Fuhrwerke und genau so hoch. Leichte Ziele waren sie und sie fielen wie die Ähren im Herbst.
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| Wir waren unvorsichtig. Vom einfachen Jägersmann bis zum Gelehrten, keiner verschwendete auch nur einen Gedanken daran das uns dieser Vorteil einmal genommen werden könnte. Der zweite Orkkrieg tobt nun schon so lange, länger als manch einer auf Morgrad verweilen darf. Zu Beginn des Krieges waren es nur vereinzelte Gerüchte gewesen und kein gestandener Mann schenkte Ihnen glauben, doch nach den ersten Niederlagen wurde es ein geschichtliche Gewissheit. Wer hätte es diesen Gestalten auch zugetraut? Ihre leeren Gesichter, ihre Augen die nicht das Feuer des Verstandes auch nur erahnen lassen. Es war den Orks gelungen eigene Armbrüste, eigene Katapulte zu bauen. Grobe Nachbauten, undurchdachte Nachbauten. Hätte es Ihren Waffen Anfangs nicht an Reichweite und Durchschlagskraft ermangelt, gewiss der Krieg wäre im ersten Sommer verloren gegangen. Doch mit jedem Jahr das verstrich wurden ihre Waffen effizienter und nun sieht es so aus als wären sie den unseren ebenbürtig. Dieses Buch enstand im siebzehnten Jahr des zweiten Orkkrieges und gewiss der Krieg wird noch einmal so lange dauern. Wir kämpfen nicht mehr gegen wilde Bestien wie im ersten Orkkrieg, wir kämpfen gegen einen Gegner der es versteht uns auf allen Gebieten der Kriegsführung Paroli zu bieten.
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| ==Dominique's Ruf==
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| Wir werden seinen Ruhm ernten.
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| Innos steht bei mir und meinen Brüdern.
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| Ich werde alle auf meinem Weg wie Schafe schlachten,
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| denn er ist das Feuer in meinem Herz.
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| Meine Klinge ist nur ihm geweiht,
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| an diesem Tag wird sein Name erklingen.
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| Jeder der sich in meinen Weg stellt,
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| wird durch meine Hand sterben,
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| denn ich bin ein Krieger Innos.
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| ==Sendars Mauern==
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| Deine Mauern sind für immer Sendar,
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| keinem Feind gelingt sie einzureißen.
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| Deine Mauern sind für immer Sendar,
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| nie Sturm vermag sie umzuschmeißen.
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| Deine Mauern sind für immer Sendar,
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| auch die Zeit kann sie nicht schleifen.
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| Deine Mauern sind für immer Sendar,
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| ein Narr ist der wagt sie anzugreifen.
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| ==Innos befiehl==
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| Sende mir deinen Willen Innos ich will ihn befolgen,
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| denn dein Wort ist Recht und ich will es vollstrecken.
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| Gegen deine Feinde will ich herfallen und sie zerschmettern,
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| deinen Bruder selbst aus seinen Hallen jagen.
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| Innos nur einen Befehl, ein zages Flüstern im Wind,
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| es soll mir genügen sie alle niederzustrecken.
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| ==Myrtana meine Mutter==
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| Die Leiber unserer Feinde will ich aufstapeln an deinen Grenzen.
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| Ihr Blut tränkt den Boden und nährt deine goldenen Wälder.
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| Ihre Leiber zu Standarten, von jeder Mauer sollen sie hängen.
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| Myrtana, Mutter aller Menschen, heilige Heilsbringerin.
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| Die ganze Welt soll sehen wie ich die liebe Mutter.
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| ==Das Lied des heiligen Rhobar==
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| Heilige Flamme glüh,
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| glüh und erlösche nie.
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| Heil Rhobar dir.
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| Fühl in des Thrones Glanz,
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| die hohe Wonne ganz,
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| Liebling des Volkes zu sein!
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| Heil Rhobar dir.
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| Sei guter König, hier
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| lang deines Landes Zier,
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| Heil Rhobar dir.
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| Fühl in des Thrones Glanz,
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| die hohe Wonne ganz,
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| Liebling des Volkes zu sein!
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| Heil Rhobar dir.
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| ==Chantal Perle von Varant==
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| Chantal Perle von Varant,
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| schönstes Weib auf Morgrad.
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| Chantal Perle von Varant,
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| wann werden wir uns wiedersehen?
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| Chantal Perle von Varant,
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| eilig nun der Morgen naht.
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| Chantal Perle von Varant,
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| schlimm ist von dir zu gehen.
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| Mein Herz das springt in tausend Scherben,
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| ohne dich will ich nicht glücklich werden.
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| Chantal Perle von Varant,
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| wann werden wir uns wiedersehen?
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| Ich sitz so gern in der Schenke
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| Ich sitze in der Schenke bei lust’ger Tafelrund,
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| da sich ich gern und trinke so manche frohe Stund.
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| Und wenn der Wein im Becher glüht, dann singe ich ein Lied:
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| Ich sitz so gern beim Humpen, da wird das Herz mit weit,
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| und einen alten Lumpen, so nennen mich die Leut,
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| und einen alten Lumpen, so nennen mich die Leut.
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| Ein Freund war einst mein eigen, wir teilten Glück und Harm,
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| er ward ein feiner Herre, ich blieb mein Lebtag arm.
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| Und wenn ich nun vorübergeh, schaut er zur Seit’, da tut mir weh.
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| Drum sitz ich so gern beim Humpen, da wird das Herz mit weit,
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| und einen alten Lumpen, so nennen mich die Leut,
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| und einen alten Lumpen, so nennen mich die Leut.
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| Ich liebte einst ein Mädchen, das schwor mir Lieb und Treu.
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| Sie ging in Samt und Seide, ich schlief auf Stroh und Streu,
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| Was liegt daran, sie war ja reich, wenn ich auch elend bin und bleich.
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| Drum sitz ich so gern beim Humpen, da wird das Herz mit weit,
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| und einen alten Lumpen, so nennen mich die Leut,
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| und einen alten Lumpen, so nennen mich die Leut.
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| =Der Hofgerichtstag zu Sendar=
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| Berichten will ich was sie zutrug an dem Tage, als Innos sich uns offenbarte in Gestalt König Rhobars I. In den alten Zeiten war es Sitte noch das der König selbst Recht sprach über die Gefangenen des Reiches. Als des Königs Hof nun in Sendar verweilte war es ihm nun Vorrecht in diesen Zeiten die Urteile zu künden. Sein Hofmarschall Halador bestimmte zu diesem Zwecke den Marktplatz der Stadt, denn auch dem Pöbel und den Geringeren sollte die gütige Strenge des Königs zu teil werden. Der Tag verging mit Bagatellen und Wilddieben. Der König zeigte sich meist milde und die Herzen der Untertanen flogen ihm zu. Den Verlust einer Kuh beglich er einem Bauern sogar aus seinem eigenen Säckel. Der Viehdieb war keine 10 Winter alt gewesen und als der König diese arme Gestalt sah sprach er: "Was soll ich mit dem? Solche kleinen Galgen haben wir nicht. Er kann gehen."
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| Der Tag neigte sich dem Ende entgegen als der letzte Prozess des Tages vom Hofmarschall Halador angekündigt wurde. Halador hatte ein Gespür für große Auftritte und als der letzte Gefangene des Tages herangeführt wurde verstummte die Menge auf dem Markt als auch der König. Durch einen Bannzauber unterworfen führte der Feuermagier Xardas den Verbrecher heran. Es war Mandrakar, ein Dämonenbeschwörer. Einst war er ein angesehener Magier vom Kreis des Wasser gewesen, doch gab er Beliar seine Seele für verbotenes Wissen. Halador hatte noch nicht begonnen die Anklageschrift vozulesen da donnerte es von den Königs Platz: "Schuldig!" Die Menge verfiel in Jubelrufen. Mandrakar begann zu lachen und mit einem Fingerstreich ließ er den Bannzauber des Feuermagiers schwinden. Xardas wirkte sichtlich irritiert von der sich entwickelten Situation und bevor er überhaupt reagieren konnte erfasste ihn eine Sturmböe gewirkt von Mandrakar. Der Feuermagier wurde buchstäblich über die Stadtmauern katapultiert. "Was will ein Sterblicher beurteilen können, was er nicht versteht? Was will ein König verurteilen, was er nicht vermag zu richten?"
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| entfuhr es Mandrakar und mit einer weiteren Böe fegte er den König von Thron und warf ihn sich vor die Füße. Niemals hatte man ungeheuerlicheres gesehen. Die Menge schickte sich an in wilder Panik zu fliehen doch mit einer einzigen Geste seiner linken Hand gebot König Rhobar ihr Einhalt. Er erhob sich aus dem Dreck des Marktplatzes und sprach zu Mandrakar: "Mit weniger als einem Fingerschnippen vermag ich dich von der Weltenkante und aus der Geschichte zu tilgen. Hüte deine Zunge. Ich bin ein Erwählter Innos und Geschmeiß findet sein Ende an meiner Stiefelhacke." Die Nüstern des Schwarzmagiers weiteten sich und ein verächtliches Schnauben war die Antwort. Der König zog seine Waffe, einen Hammer. Leicht führte er ihn mit nur einer Hand und ließ ihn kreisen. Mandrakar wirkte einen weiteren Zauber auf den König doch dieser parierte ihn einfach, als wäre es ein gewöhnlicher Schwertstreich. Der Dämonenbeschwörer schien sichtlich aus der Fassung gebracht und noch bevor er überhaupt wusste wie ihm geschah fuhr des Königs Hammer auf ihn hernieder. Das Knacken des Schädels war weithin gut hörbar und selbst gestande Männer unter den Zuschauenden drehten sich angewidert weg. Mit den Blut des Unseeligen besudelt wendete sich Rhobar an die Umstehenden als das Tagwerk vollbracht war: "So sehe mein Volk! Ich bin der Günstling des Sonnenherrschers! Ich bin der Statthalter Innos und die Kreaturen Beliars werden mich fürchten!"
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| Dies ist was sich zutrug am Hofgerichtstag zu Sendar. Erwähnenswert noch der Umstand das ab diesem Tage Hofgerichte im Reiche Myrtanas nicht mehr abgehalten wurden und das Amt des Hofmarschalls nach Haladors dahinscheiden nicht mehr neu besetzt wurde. Der Magier vom Kreis des Feuers wurde tags darauf schwer verletzt in einem Rübenacker gefunden. Der König vergab ihm seine grobe Fahrlässigkeit.
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| =Tybo Zyr=
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| Kannst du Nachts ruhig schlafen Häretiker?
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| Die niedergeschriebenen Prophezeiungen des Tybo Zyr. Gelehrter und Seher der südlichen Inseln.
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| 1. Prophezeihung
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| Von den Bergen wird hereinziehen eine schwarze Wolke. Alles Land wird sie bedecken. Weder Kind noch König kann sich ihr entziehen. Groß wird der Hunger sein, den sie bringt.
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| 2. Prophezeihung
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| Der blaue Schimmern im Felsgestein, er ist nur Trug. Es verdeckt den Blick auf die Wahrheit. Zwei werden da kommen und die Wahrheit erkennen und beide werden sie verstoßen von ihren Brüdern.
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| 3. Prophezeihung
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| Flammen veröden eine ganze Welt und ein großes Reich wird untergehen.
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| 4. Prophezeihung
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| Der gelbe Mann wird kommen. Sein Schatten wird ihm folgen und treuer sein als eine rechte Hand. In seinem Gefolge der lange Mann wird schreiten, seine Worte werden seien wie klingendes Münzspiel, auch so sein Gesang. Sie werden die Geschichte ändern.
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| [[Kategorie:Magie]]
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| [[Kategorie:Feuermagier]]
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| [[Kategorie:Wassermagier]]
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| [[Kategorie:Schwarzmagier]]
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| [[Kategorie:Menschen]]
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| [[Kategorie:Orks]]
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| [[Kategorie:Echsenmenschen]]
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| [[Kategorie:Drachen]]
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| [[Kategorie:Goblins]]
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| [[Kategorie:Morgrad]]
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| [[Kategorie:Myrtana]]
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| [[Kategorie:Varant]]
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| [[Kategorie:Nordmar]]
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| [[Kategorie:Südliche Inseln]]
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| [[Kategorie:Myrtanisches Meer]]
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| [[Kategorie:Östliches Archipel]]
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| [[Kategorie:Festland]]
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| [[Kategorie:Khorinis]]
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| [[Kategorie:Araxos]]
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| [[Kategorie:Innos]]
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| [[Kategorie:Adanos]]
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| [[Kategorie:Beliar]] | |
WARNUNG: Diese Texte sind in einer Version, wo sie noch nicht kontrolliert und in unserer Lore eingebettet sind. Einige davon werden die Prüfung der Übernahme nicht überstehen. Nur die besten Texte können überdauern und es schaffen, in einen Artikel umgewandelt zu werden. Texte, die hier verweilen, sind Relikte aus alter Zeit und werden vergessen werden, wenn diese Arbeitsmappe nicht mehr ist.